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On-Off-Beziehung - die Psychologie deutet sie so

On-Off-Beziehung - ein Schrecken jedes Verliebten. Kennen Sie Partnerschaften, in denen sich Menschen sehr verbunden fühlen, in einem explosionsartigen Streit auseinandergehen um schlussendlich wieder zusammenzukommen und das Ganze von vorne zu beginnen? Was sagt die Psychologie zu dieser Art des Umgangs miteinander? Und kann dieses Verhalten mit einer Borderlinestörung zusammenhängen?

Liebe kann so schön sein - wenn es passt.
Liebe kann so schön sein - wenn es passt. © Martina_Friedl / Pixelio

Kennen Sie auch mindestens eine Person in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis, die immer wieder mit ihrem Partner zusammen, auseinander und wieder zusammenkommt? Glückwunsch. Dann haben Sie erste Erfahrungen mit einem interessanten Phänomen der Psychologie gemacht: der On-Off-Beziehung. Es kann gut sein, dass ein weiteres Phänomen damit verknüpft ist: eine Borderlinestörung eines oder beider Partner.

Eine On-Off-Beziehung kann eine Partnerschaft elektrifizieren

Der typische Ablauf einer On-Off-Beziehung:

  • Was wäre ein Leben ohne Spannung und Probleme? Menschen in einer On-Off-Beziehung treiben diese Einstellung jedoch auf die Spitze. Es erscheint, als brauchten beide Teile der Partnerschaft eine gewisse Spannung und ein gewisses Konfliktpotenzial, um glücklich zu sein. Sie streiten sich bis aufs Blut und trennen sich unausweichlich.
  • Sobald ein paar Tage verstreichen, wird der Ex-Partner und die gemeinsame Zeit jedoch romantifiziert, Sehnsucht tritt ein und beide Partner treffen sich wieder.
  • Die ersten wieder gemeinsam verbrachten Tage werden sehr intensiv und als himmlisch erlebt. Bald jedoch fängt die Konfliktmaschine wieder an, neue Spannungen zu erzeugen und das Paar trennt sich erneut. Bis es wieder zusammenkommt.

Ein Fall für die Psychologie - Borderlinestörung abklären

Bei starken Belastungen sollte das Paar oder die Person, die sich lösen möchte, eine Therapie in Anspruch nehmen.

  • Es ist gut möglich, dass ein Partner bei dieser Art von Beziehung eine Borderline-Persönlichkeit hat. Besonders, wenn es nicht das erste Mal ist, an dem diese Art von Beziehung erlebt wird. Hier ist dringend zu professioneller Hilfe geraten.
  • Studien der Psychologie bestätigen, dass in Beziehungen die Verliebtheit unbewusst oft mit der Intensität von Gefühlen vermischt wird. Je stärker die Emotionen sind - nicht nur positive, sondern auch negative, desto mehr fokussieren sich die Partner oft aufeinander.
  • Helfen Sie mit. Lassen Sie es nicht zu, dass Ihre Freunde sich einreden nur mit diesem einen Partner glücklich sein zu können. Drehen Sie ein Video von den Trennungs-Momenten, die Ihre Freude durchleben und zeigen Sie dieses Ihren Freunden, die wieder mit dem Gedanken spielen zu Ihrem Partner zurückzukehren.

Und nun viel Liebe, Harmonie und Spannung im gesunden Maß in Ihrer Partnerschaft!

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