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Ohrenspülung selber machen - das sollten Sie beachten

Eine Ohrenspülung kann Ihnen helfen, wenn sich ein Pfropfen Schmutz im Ohr gebildet hat und dieser Ihr Gehör verschlechtert. Sie können diese auch ganz einfach selber machen.

Ein Cerumen kann das Gehör verschlechtern.
Ein Cerumen kann das Gehör verschlechtern.

Was Sie benötigen:

  • lauwarmes Wasser
  • Olivenöl
  • 20 ml Spritze

Das im Ohr gebildete Ohrenschmalz dient dazu, das Ohr zu reinigen. Die feinen Härchen im Ohr transportieren das Schmalz und den Schmutz nach außen. Manchmal kann es aber passieren, dass sich zu viel Ohrschmalz bildet oder dieses einen großen Klumpen bildet, bleibt der im Gehörgang stecken, kann das Ihr Gehör beeinträchtigen. Eine Ohrenspülung kann dann sehr gut helfen und diese können Sie sogar selber machen.

So machen Sie eine Ohrenspülung selber

  1. Damit der Pfropf besser rutscht, geben Sie zwei Tropfen lauwarmes Olivenöl in das Ohr und lassen Sie dieses etwa fünf Minuten einwirken.
  2. Nehmen Sie eine Spritze und füllen Sie diese mit lauwarmem Wasser. Halten Sie den Kopf gerade und spritzen Sie das Wasser mit Druck, also schnell, in das Ohr. Sie können den Vorgang mehrmals wiederholen. Wenn der Pfropf sich gelöst hat, wird er einfach aus dem Ohr fallen. 
  3. Damit Ihnen das ganze Wasser nicht in den Kragen läuft, können Sie auch ein dickes Handtuch auf die Schulter legen oder in der Apotheke eine Nierenschale besorgen. 
  4. Löst sich der Pfropf nicht, sollten Sie einen Ohrenarzt aufsuchen. Manchmal sitzt dieser so hartnäckig im Ohr, dass der Ohrenarzt ihn entfernen muss. Er macht es im Grunde auch mit Wasser, kann aber viel mehr Druck aufbauen.

So halten Sie die Ohren sauber

  • Reinigen Sie den äußeren Gehörgang regelmäßig, am besten immer nach dem Duschen, wenn das Ohr noch nass ist. Nehmen Sie dafür ein Stück Klopapier, wickeln Sie das um Ihren kleinen Finger und reinigen Sie damit das Ohr.
  • Wenn Sie ein Wattestäbchen benützen, dann nur solche, die auch für Babys geeignet sind. Diese sind dicker und passen nicht in den ganzen Gehörgang. Sie haben aber bei Wattestäbchen den Nachteil, dass Sie den Schmutz oft noch tiefer in das Ohr schieben, auf Dauer bildet sich dann eben dieser Pfropf.

Wenn Sie die Ohrenspülung selber machen wollen, müssen Sie darauf achten, dass Sie keine Ohrenentzündung haben, in diesem Fall würde die Spülung das Ohr zu sehr reizen. Haben Sie ein Loch im Trommelfell, dürfen Sie die Spülung auf keinen Fall machen, das muss dann ein Arzt vornehmen.

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