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Ofenheizung – so heizen Sie mit dem Brennofen richtig

Früher war die Ofenheizung eine ganz normale Wärmequelle, und in fast jeder Wohnung stand ein Kohleofen. Durch die steigenden Energiepreise wird die Ofenheizung nun wieder eine beliebte und preiswerte Energiequelle.

Brennholz für die Ofenheizung.
Brennholz für die Ofenheizung.

Was Sie benötigen:

  • Mittel zum Entrußen
  • Holz
  • Kohlebriketts
  • Holzbriketts
  • Schornsteinfeger
  • Kaminabnahme

Damit Sie die Ofenheizung aber auch vorschriftsmäßig und richtig nutzen können, müssen Sie einige wichtige Vorschriften beachten.

Die Ofenheizung richtig anschließen

  • Damit Sie die Ofenheizung auch in Betrieb nehmen können, müssen Sie jeden einzelnen Brennofen richtig an den Kamin anschließen. Dazu brauchen Sie die passenden Ofenrohre und einen vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zu anderen Gegenständen.
  • Es ist wichtig, dass alle am Ofen befindlichen Rohre und Anschlüsse richtig passen und gut abgedichtet sind, denn nur so können die Abgase durch den Kamin entweichen. Damit auch der Boden, auf dem der Brennofen steht, vor herausfallender Glut oder Funken geschützt ist, müssen Sie den Ofen auf eine feuerfeste Platte stellen.
  • Wenn Sie dies alles getan haben, dann dürfen Sie trotzdem noch nicht mit dem Ofen heizen, sondern müssen zuerst den für Sie zuständigen Schornsteinfegermeister zur Abnahme der Feuerstelle beauftragen. Wenn dieser keine Mängel am Ofen und am Kamin feststellt, dann bekommen Sie ein Protokoll über die Abnahme der Feuerstätte und dürfen dann mit der Ofenheizung heizen.

Das richtige Brennmaterial für den Ofen

  • Im Handel bekommen Sie Holz, Kohlebriketts und auch Holzbriketts, mit denen Sie die Ofenheizungen befeuern können. Es ist wichtig, dass Sie die Brennmittel richtig nutzen, denn nur so heizen Sie umweltschonend und können gleichzeitig bei minimalem Energieverbrauch eine ausreichende Wärme in Ihrer Wohnung erzielen.
  • Heizen Sie mit geschlagenem Holz, dann müssen Sie unbedingt darauf achten, dass das Holz gut abgelagert und gut getrocknet ist. Das Holz darf nur noch einen bestimmten Feuchtigkeitsanteil besitzen, damit es in der Ofenheizung verbrannt werden darf.
  • Kohlebriketts halten die Hitze am längsten und haben eine lange Brenndauer. Daher eignen sich diese Briketts besonders für das Heizen in der Nacht, denn das Feuer geht dann auch über Stunden nicht aus, wenn Sie zusätzlich die Luftzufuhr an der Ofenheizung reduzieren.
  • Gepresste Briketts aus Holzspänen geben auch reichlich Wärme ab, entwickeln eine gute Glut, halten aber nicht so lange wie die anderen Briketts. Wenn Sie jedoch tagsüber den Ofen mit etwas Holz anfeuern, dann mit ein paar Holzbriketts belegen und ab dem Nachmittag mit Kohlen heizen, dann haben Sie alle Brennmaterialien sinnvoll genutzt.

Die Ofenheizung richtig einstellen und regelmäßig warten lassen

  • Damit Ihre Brennstoffe nicht zu schnell verbrennen, können Sie die Luftzufuhr an jedem einzelnen Brennofen separat einstellen. Je mehr Luft an das Feuer kommt, desto schneller ist der Brennstoff aufgebraucht. Daher sollten Sie die Luftzufuhr gerade in der Nacht drosseln, damit Sie am nächsten Morgen noch ausreichend Glut im Ofen haben.
  • Auch den Abzug durch den Kamin können Sie bei den meisten Öfen nochmals einstellen. Am besten probieren Sie mehrere Kombinationen aus und merken sich dann die für Sie beste Einstellung.
  • Haben Sie die Ofenheizung in Betrieb genommen, dann wird ab sofort zweimal im Jahr der Schornsteinfeger kommen und Ihren Kamin gründlich reinigen. Für die Reinigung der Ofenrohre, in denen sich auch Ruß absetzen kann, sind Sie jedoch selber verantwortlich.

Benutzen Sie regelmäßig spezielle Mittel zum Entrußen, um den Ofen möglichst gut zu säubern und kontrollieren Sie auch immer wieder alle Anschlüsse an Ihrer Ofenheizung.

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