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Ofenfarbe - darauf sollten Sie beim Kauf achten

Mit Ofenfarbe können Sie Kaminöfen und Herde in neuem Glanz erstrahlen lassen, wie es schon die Großeltern machten. Dabei müssen Sie beim Kauf der Ofenfarbe einiges beachten.

Ofenfarben dürfen nicht gesundheitsschädlich sein.
Ofenfarben dürfen nicht gesundheitsschädlich sein.

Wissenswertes über Ofenfarbe

Unter der Bezeichnung Ofenfarbe werden verschiedene Produkte angeboten:

  • Was als Ofenschwärze bezeichnet wird, ist kein Ofenlack, sondern eine Farbe, die in das Gusseisen eindringt und sich fest damit verbindet. Antike Gussöfen sollten Sie nur mit dieser Art Ofenfarbe behandeln. Allerdings bestehen oft Bedenken über die Ausgasungen, wenn der Ofen auch beheizt werden soll.
  • Ofenspray wird in den Farben wie Gussgrau, Silber und Schwarz angeboten. Es handelt sich dabei um einen Lack, der an der Oberfläche des Ofens sitzt. Diese Ofenfarbe können Sie gut verwenden, um Macken an Ofenrohren auszugleichen oder Schäden im Lack der Öfen auszubessern. Ofenspray ist oft nur bis 450 Grad temperaturbeständig.
  • Um einen Ofen dauerhaft mit einer neuen Farbe zu versehen, sollten Sie auf Thermofarben, die bis 1200 Grad hitzebeständig sind, zurückgreifen. Das schaffen diese Farben durch keramische Aufsinterung. Damit können Sie alle Teile eines Ofens beschichten. Außerdem sind die Oberflächen kratzfest.

Achtung beim Kauf von Farben für den Ofen

Kaufen Sie nach Möglichkeit nur Farben, die nicht mit giftigen Lösungsmitteln versetzt sind und die rasch trocknen. Das gilt nicht nur für Ofenfarbe. Aufgrund des besonderen Einsatzgebietes müssen bei Ofenfarben besonders auf Folgendes achten:

  • Die ausgehärtete Ofenfarbe darf bei Erwärmung keinerlei giftige Stoffe freisetzen und sollte nach Möglichkeit auch geruchsneutral sein. Einfacher Ofenlack erfüllt diese Bedingungen oft nicht und im Betrieb fängt der Ofen an, nach "Chemie" zu riechen. Dieser Geruch verschwindet manchmal erst nach einigen Wochen, in denen der Ofen beheizt wird.
  • Auch das Verhalten der Ofenfarbe im Falle einer Überhitzung ist äußerst wichtig, besonders da Farben mit einer Temperaturbeständigkeit bis zu 500 Grad manchmal auch im Normalbetrieb heißer werden können. Selbst wenn die Farbe brennt, dürfen keine giftigen Stoffe freigesetzt werden.
  • Gute Ofenfarben sind im ausgehärteten Zustand lebensmittelneutral, damit können Sie sogar Töpfe beschichten. Außerdem sind diese in physiologischer und toxikologischer Hinsicht unbedenklich. Im Brandfall sollte nur Sauerstoff oder CO2 freigesetzt werden und die Farbe sollte nicht brennen.

Lassen Sie sich das DIN-Sicherheitsdatenblatt oder das technische Merkblatt der Ofenfarbe zeigen. Dort sind alle Eigenschaften genau vermerkt. Das Etikett gibt oft nicht genügend Auskunft über die Eigenschaften der Ofenfarbe.

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