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Ölviskosität richtig wählen

Für den Motor Ihres Motorrads sollten Sie immer die Ölviskosität wählen, die der Hersteller empfiehlt. Nur so kann eine lange Lebensdauer des Motors gewährleistet werden.

Die Ölviskosität muss richtig gewählt werden.
Die Ölviskosität muss richtig gewählt werden.

Die Ölviskosität bezeichnet die Zähflüssigkeit des Öls. Je höher die Zähflüssigkeit ist, desto niedriger ist die Kennzahl der Viskositätsklasse. Man unterscheidet zwischen Einbereichsölen und Mehrbereichsölen. Bei der Wahl der richtigen Ölviskosität müssen Sie deshalb einiges beachten.

So wählen Sie die richtige Ölviskosität

  1. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, Öl mit einer Ölviskosität zu verwenden, die vom Hersteller des Motorrads empfohlen wird. Wählen Sie ein anderes Öl, können unter Umständen die Gewährleistungsansprüche erlöschen.
  2. Falls Sie ein gebrauchtes Motorrad erwerben und nicht die dazugehörige Betriebsanleitung bekommen, müssen Sie die Ölviskosität des Motoröls selber ermitteln. Das ist aber auch nicht besonders schwierig.
  3. Sollten Sie Ihr Motorrad ausschließlich im Sommer nutzen, können Sie ohne Bedenken ein Einbereichsöl mit einer Ölviskosität der Klasse 10 verwenden. Dieses Öl ist sehr zähflüssig und entwickelt deshalb bei hohen Temperaturen hervorragende Schmiereigenschaften.
  4. Nutzen Sie aber Ihr Motorrad auch während der kalten Jahreszeit, oder zumindest bis tief in den Herbst hinein, ist auf jeden Fall ein Mehrbereichsöl vorzuziehen. Mehrbereichsöle haben den Vorteil, dass sie einen größeren Temperaturbereich abdecken.
  5. Besonders empfehlenswert für den Betrieb eines Motorrades ist ein Öl mit einer Ölviskosität von 10 W40. Mit einem derartigen Öl können Sie selbst im Winter bei Minusgraden fahren, ohne den Motor zu beschädigen.
  6. Winteröle sind immer mit einem „W“ gekennzeichnet. Deshalb auch die Bezeichnung 10 W40. Es gibt natürlich auch Einbereichs-Winteröle. Diese haben dann beispielsweise die Bezeichnung W40.
  7. Insbesondere bei Oldtimern sind Einbereichsöle von Vorteil. Alte Motoren kommen damit besser zurecht. Das liegt in erster Linie daran, dass es in Zeiten, in denen die alten Fahrzeuge konstruiert wurden, noch keine Mehrbereichsöle gab.
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