Ölgemälde reinigen - so gelingt das Abstauben

Ölgemälde kann man leicht reinigen. Ölgemälde kann man leicht reinigen.
So ein Ölgemälde kostet sehr viel Geld. Umso ärgerlicher, wenn es nach ein paar Jahren einfach nichts mehr hermachen will. Staubig wirkt es und die Farben sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Wie Sie Ihr Ölgemälde reinigen und ihm den alten Glanz wiedergeben - hier finden Sie die Lösung.
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • weicher Pinsel
  • Zwiebel
  • Brotscheibe
  • weicher Schwamm
  • lauwarmes Wasser
  • mildes Spülmittel
  • nicht fusselnder, weicher Lappen

Ölgemälde mit einem Pinsel abstauben

  • Da Ölgemälde wahnsinnig empfindliche Kunstgegenstände sind und zudem durch den kleinsten Schaden ungeheuer an Wert verlieren, sollten Sie beim Reinigen äußerst vorsichtig vorgehen. Um es von Staub zu befreien und dabei sicherzustellen, dass es auch nicht beschädigt wird, sollten Sie es nur oberflächlich abstauben und das Auffrischen der Farbe lieber bei einem Fachmann in Auftrag geben.
  • Benutzen Sie für das Abstauben am besten einen ganz weichen Pinsel und versuchen Sie, mit diesem den Staub herunter zu streichen. Ein Pinsel mit zu harten Borsten kann im schlimmsten Fall Riefen in der Bildoberfläche hinterlassen. Nicht nur nehmen solche kleinen Makel dem Gemälde schließlich Wert, auch kann die Beschädigung dazu führen, dass das Bild auch aus der Ferne tatsächlich anders wirkt.
  • Zudem eignen sich billige Pinsel kaum für das Reinigen, weil sie schnell die Borsten verlieren. Die verlorenen Haare könnten dabei entweder im Rahmen oder gar in den Farbpigmenten des Ölgemäldes hängen bleiben, sodass Sie das Bild im Endeffekt nicht gesäubert, sondern noch mehr verschmutzt haben und es nach dem Reinigen umso mehr einer Reinigung bedarf.

Das Bild mit Hausmittelchen reinigen

Einen alternativen Weg, um den Staub vom Bild zu bekommen, bieten Hausmittelchen wie beispielsweise der Einsatz einer Zwiebel.

  • Schneiden Sie die Zwiebel dazu auf und fahren Sie mit der Schnittfläche und leichtem Druck über das Gemälde. Der Staub sollte dabei von der Zwiebel aufgenommen werden. Ist die Schnittfläche der Zwiebel verdreckt, so sehen Sie, dass sie ihren Dienst getan hat. Schneiden Sie den Staub dann einfach weg und fahren mit dem Reinigen fort.
  • Auch eine Scheibe handelsübliches Weißbrot kann Ihnen beim Reinigen Ihres Ölgemäldes helfen. Entweder benutzen Sie dabei eine dick geschnittene Brotscheibe oder Sie legen zwei dünnere Scheiben übereinander. Denken Sie vor dem Säubern unbedingt daran, dass Sie die Kruste des Brots entfernen müssen, damit die keine Kratzer auf dem Bild hinterlässt. Ist die Kruste entfernt, so können Sie das Ölgemälde nun vorsichtig mit der Brotscheibe einreiben. Dabei sollten Sie beobachten können, wie die raue Brotoberfläche den Schmutz löst und in sich aufnimmt.
  • Am Ende können Sie mit Wasser Spülmittel und einem weichen Schwamm alle Schmutzreste von dem Bild entfernen. Achten Sie dabei aber immer darauf, dass Sie einen weichen Schwarm, lauwarmes Wasser und mildes Spülmittel verwenden. Dazu sollten Sie den Schwamm beim Reinigen nicht zu nass machen. Haben Sie das Gemälde "gewischt" dann können Sie es schließlich mit einem nicht fusselnden und erneut möglichst weichen Tuch trocknen. Das sollte durch Tupfbewegungen passieren. Reiben Sie, so gehen Sie das Risiko ein, dass Farbe abbröckelt.

Nachdem nur Sie Ihr Ölgemälde wirklich kennen, sollten Sie selbst auswählen, welche der obigen Methoden wohl die geeignetste für Ihr Bild ist. Nicht jedes Gemälde kann mit Wasser befeuchtet werden, nicht jedes lässt sich wirklich gut mit dem Pinsel reinigen. Sehen Sie sich die Beschaffenheit Ihres Kunstwerks also wirklich gut an, bevor Sie mit der Säuberung beginnen. Sonst kann es zu Schäden kommen, die noch viel hässlicher sind als der Staub, den das Bild angesetzt hat.

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