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Öl- oder Gasheizung - eine Entscheidungshilfe

Angesichts steigender Öl- und Gaspreise fällt die Entscheidung zwischen einer Öl- und einer Gasheizung relativ schwer. In diesem Fall müssen die persönlichen Umstände zurate gezogen werden.

Für eine Gasheizung sollten die Leitungen vorhanden sein.
Für eine Gasheizung sollten die Leitungen vorhanden sein.

Öl- oder Gasheizung bei Neubau

  • Wer gerade erst das Haus baut, besitzt einen größeren Spiel- und Handlungsraum bei der Wahl der Heizung. Dann fallen die Umbaukosten für eine bereits vorhandene Öl- oder Gasheizung weg. Die erforderlichen Voraussetzungen können gleich von vornherein geschaffen werden.
  • Hier müssen lediglich die Verbrauchskosten zur Entscheidung herangezogen werden.
  • Obwohl die Preise für Öl seit Jahren kontinuierlich steigen, ist das Heizen mit Öl nach wie vor die günstigere Variante. Nach wie vor kostet dieselbe Menge Gas mehr als das Öl.
  • Wer sich ganz unsicher ist, sollte eine Vollkostenrechnung aufstellen. Bei dieser Rechnung werden die Installations- und Investitionskosten, die Reinigungskosten, Versicherungs- und Wartungskosten sowie die Kosten für den Verbrauch berücksichtigt. In diesem Fall würde die Gasheizung gewinnen, da weder ein Tank noch ein Heizungskeller oder eine spezielle Versicherung notwendig sind.

Ölheizung bei Modernisierung

  • Bei einer Modernisierung sieht das Ganze anders aus. Dann muss bei einem Wechsel von Öl- auf Gasheizung oder umgedreht abgeschätzt werden, wie hoch die Umbaukosten sind.
  • Sind beispielsweise noch keine Gasanschlüsse vorhanden, ist es wenig sinnvoll, von Öl auf Gas umzusatteln. Die Modernisierungskosten wären zu hoch. Zusätzlich fallen Kosten für die Entsorgung des alten Tanks und den Einbau eines Abgassystems im Schornstein an.
  • Ähnlich sieht es umgedreht aus. Für den Einbau einer Ölheizung sollte ein Heizungskeller für den Tank vorhanden sein. Sonst sind zusätzliche Umbaumaßnahmen notwendig, die in keinem Verhältnis zur Ersparnis stehen.
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