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Obstbäume kaufen - darauf sollten Sie achten

Obstbäume bereichern jeden Garten. Im Frühjahr erfreut die Blüte, im Sommer das Obst. Sie müssen aber Bäume kaufen, die zu Garten und Umfeld passen.

Obstbäume bereichern kleine und große Gärten.
Obstbäume bereichern kleine und große Gärten.

Informationen über Obstbäume sammeln

Das Angebot an Obstbäumen ist in Baumschulen, Gartencentern und im Internet groß. Nutzen Sie das Netz, um sich umfassend über die angebotenen Sorten, die Preise und die Bedürfnisse der Obstgehölze zu informieren.

Die Preise und die Qualitäten der Bäume im Internet und in Zentren vor Ort sind ähnlich. Das Netz bietet das größere Sortiment, dafür können Sie die Obstbäume vor dem Kauf nicht sehen.

In Baumschulen liegen die Preise höher, dafür werden Sie kompetent von Experten beraten, damit Sie auch die passenden Bäume für Ihren persönlichen Obstgarten auswählen. Sie erhalten darüber hinaus alle Informationen über die Herkunft der Obstbäume.

Beachten Sie, ein wurzelnackter Baum braucht einen Beschnitt der Wurzeln und der Zweige. Baumschulen führen diesen vor dem Kauf durch, die anderen Anbieter nicht. Bei Ballen- oder Containerware ist der Schnitt nicht nötig.

Erst abwägen, dann kaufen

Überlegen Sie den Kauf von Obstbäumen gut. Bevor Sie sich für gängige Sorten entscheiden, denken Sie in Ruhe nach. Welcher Obstbaum passt in Ihren Garten? Alte oder spezielle Sorten sollten Sie beispielsweise nur nach ausreichender Beratung im Fachhandel kaufen und pflanzen, da diese besondere Ansprüche stellen.

Die Größe Ihres Gartens entscheidet darüber, ob Sie sich hoch- oder halbstämmige Obstbäume anschaffen sollten oder lediglich Obststräucher. Bedenken Sie: Große Obstbäume benötigen viel Platz zum Gedeihen, während Spalier- oder Säulenobst mit weniger Freiraum auskommt. 

Tipps für die Entscheidung

  • Platzbedarf für die Wurzeln und die Krone abwägen.
  • Schattenwurf des Baumes berücksichtigen.
  • Alternativen wie Säulenobst für den Obstgarten erwägen.
  • Säulen- und Spalierobst gepaart anpflanzen, um verschiedene Sorten zu ermöglichen.
  • Art des Bodens ermitteln.
  • Apfelbäumen einen lehmigen, humusreichen Boden bieten.
  • Kirschbäume in leichten und tiefen Lehmböden anpflanzen.
  • Birnenbäume in nährstoffreichen, nicht zu nassen Böden platzieren.
  • Pflaumenbäume am Standort Ihrer Wahl pflanzen. Diese gedeihen nahezu überall.

Befruchtersorten berücksichtigen

Viele Obstbäume sind keine Selbstbefruchter. Sie benötigen sogenannte Befruchtersorten, die eine Fremdbestäubung durch Insekten oder Wind ermöglichen. 

In der Regel brauchen die Bäume eine andere Sorte in der Nachbarschaft, um Früchte zu tragen. Beispiel: Ein Apfel der Sorte James Grieve kann durch 14 verschiedene andere Apfelbäume bestäubt werden, zum Beispiel durch eine Cox Orange Renette. Ein zweiter James Grieve nutzt hier nichts.

Fragen Sie nach, welche Bäume in den angrenzenden Gärten vorhanden sind. Ansonsten erkundigen Sie sich im Fachhandel nach passenden Sorten. Oft wissen die Besitzer der Bäume Rat, welche Obstgehölze dazu passen.

Im Handel sind seit Neustem selbstfruchtende Varianten im Angebot. Baumschulen pfropfen einen Zweig der Befruchtersorte in den Baum. Die Blüten dieses Zweiges sorgen für den Ertrag des Baumes. Schneiden Sie aus diesem Grund nie einen Ast aus einem Baum, der anders aussieht als der Rest der Pflanze.

Welches Obst braucht einen Befruchter?

Obstbaum

Selbstbefruchter

Anmerkung

Apfel

nein

Geringe Erträge ohne Befruchter möglich

Birne

nein

Geringe Erträge ohne Befruchter möglich

Süßkirche

nein

Befruchtung durch Süß-, Sauer- und Wildkirschen möglich

Sauerkirsche

ja

 

Pfirsich

ja

 

Aprikose

ja

 

Nektarine

ja

 

Pflaume

unterschiedlich

Befruchtung auch durch Zier- und Wildgehölze möglich

Zwetschke

unterschiedlich

Befruchtung auch durch Zier- und Wildgehölze möglich

Beerenobst

meistens ja

 

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