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Oberschenkelzerrung - so verhindern Sie diese Sportverletzung

Sport ist gesund - bei Überbeanspruchung oder Unachtsamkeit kann es jedoch zu Verletzungen kommen. Zu den häufigsten Sportverletzungen zählt die Oberschenkelzerrung. Lesen Sie in unserer Anleitung, wie Sie diese verhindern können.

Aufwärmen vor dem Sport verhindert Oberschenkelzerrungen.
Aufwärmen vor dem Sport verhindert Oberschenkelzerrungen. © Marco Kröner / Pixelio

Wissenswertes zur Oberschenkelzerrung

  • Eine Oberschenkelzerrung entsteht durch Überbeanspruchung oder durch übermäßige Dehnung der Oberschenkelmuskulatur.
  • Sowohl in den vorderen als auch in den hinteren Muskelgruppen können Sie sich eine Oberschenkelzerrung zuziehen - in den vorderen Muskeln durch Beugung der Beine, in den hinteren Muskeln durch Streckung.
  • Eine leichte Zerrung erkennen Sie an einem Muskelkrampf oder einem leichten Brennen oder Ziehen, wenn Sie den Muskel anspannen.
  • Bei einer stärkeren Zerrung spüren Sie heftige brennende oder stechende Schmerzen im Muskel, häufig ist eine Delle spürbar. Nach einigen Tagen entstehen blaue Flecken.

So beugen Sie einer Oberschenkelzerrung vor

  • Bevor Sie mit Ihrem Sportprogramm starten, sollten Sie sich auf jeden Fall aufwärmen - Freizeitsportler legen oft sofort los und riskieren so Sportverletzungen.
  • Wenn Sie sich aufwärmen, achten Sie darauf, jede Muskelgruppe anzusprechen, die später belastet wird. Wenn Ihre Muskeln warm sind, sind sie besser dehnbar und nicht so anfällig für Zerrungen.
  • Zwischen Aufwärmen und dem eigentlichen Sport sollten nach Möglichkeit nicht mehr als 5 Minuten liegen, damit die Muskeln nicht wieder abkühlen.
  • Die Art des Aufwärmens ist abhängig von der Sportart, die Sie betreiben möchten und von Ihrem Trainingsstand.
  • Gelockert werden die Muskeln zum Beispiel durch Lauf- und Dehnübungen. Bei Dehnübungen ist es wichtig, dass Sie diese richtig ausführen. Falsch ausgeführt können diese ebenfalls Zerrungen verursachen. Lassen Sie sich am besten von einem Trainer die Dehnübungen zeigen.
  • Wenn Sie joggen möchten, empfiehlt es sich, als Aufwärmübung ca. 5 Minuten in langsamerem Tempo zu laufen, bevor Sie richtig starten. Schütteln Sie ab und zu Arme und Beine aus.
  • Aufwärmen vor dem Krafttraining kann so aussehen: Starten Sie ca. 10 Minuten mit dem Ergometer, dem Crosstrainer oder dem Stepper, um Ihre Körpertemperatur zu erhöhen. Im nächsten Schritt wärmen Sie die Muskelgruppen auf, die später trainiert werden sollen. Dazu sollten Sie jeweils ein bis zwei Sätze mit leichten Gewichten ausführen.
  • Beim Fußball beginnen Sie mit Dehnübungen für Bauch und Rücken. Zudem sollten Sie in die Aufwärmübungen gleich den Ball einbeziehen - Slalom, Doppelpass und Ballannahme üben.
  • Machen Sie nach jedem Training Stretching- und Dehnübungen.

Ganz wichtig: Muten Sie sich nicht zu viel zu, sondern trainieren Sie Ihrem Leistungsstand entsprechend.

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