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Nutzfahrzeugmechatroniker werden - so geht's

Als Nutzfahrzeugmechatroniker kümmern Sie sich um große Fahrzeuge wie Sattelschlepper und Busse. Diesen Beruf erlernen Sie in einer dreieinhalbjährigen Ausbildung in einer Werkstatt oder bei einem Hersteller von Nutzfahrzeugen.

Als Nutzfahrzeugmechatroniker sind Sie für große Fahrzeuge zuständig.
Als Nutzfahrzeugmechatroniker sind Sie für große Fahrzeuge zuständig.

Das Berufsbild Nutzfahrzeugmechatroniker

  • Als Nutzfahrzeugmechatroniker arbeiten Sie an großen Fahrzeugen wie Sattelschleppern, Bussen und Zugmaschinen wie auch deren Anhängern. Diese warten und reparieren Sie und setzen hierbei moderne Prüfgeräte ein, mit denen Sie Störungen innerhalb der Technik finden. Früher gab es hierfür zwei Berufe, nämlich die Kfz-Mechaniker und die Kfz-Elektriker, inzwischen wurden die beiden jedoch zum Beruf des Mechatronikers zusammengefasst.
  • Eine Ausbildung zum Nutzfahrzeugmechatroniker machen Sie entweder bei einem Hersteller von Nutzfahrzeugen, in einer Reparaturwerkstatt oder in einem kommunalen Betrieb wie zum Beispiel der Müllabfuhr. Sie dauert dreieinhalb Jahre.
  • Die besten Aussichten auf einen Ausbildungsplatz haben Sie mit einem Haupt- oder Realschulabschluss, gesetzlich vorgeschrieben ist ein bestimmter Schulabschluss jedoch nicht. Neben dem Verständnis für Technik sollten Sie gute Mathematik- und Physikkenntnisse mitbringen und körperlich fit und kräftig sein, denn im Bereich der Nutzfahrzeuge sind alle Bauteile recht groß und schwer.

So läuft die Ausbildung ab

  • Der Beruf des Nutzfahrzeugmechatronikers ist eine Spezialisierung innerhalb des Berufes Kraftfahrzeugmechatroniker. Weitere Schwerpunkte, die bei diesem Ausbildungsberuf angeboten werden, sind die Motorradtechnik, die Personenkraftwagentechnik und die Fahrzeugkommunikationstechnik.
  • Für Sie bedeutet dies, dass Ihre Ausbildung sich in zwei Abschnitte gliedert: Die ersten beiden Jahre verlaufen für alle Auszubildenden der verschiedenen Schwerpunkte gleich, erst ab dem dritten Ausbildungsjahr werden Sie dann nur noch mit den anderen Auszubildenden, die im Bereich Nutzfahrzeuge tätig sind, zusammen unterrichtet.
  • Aufgrund dieser Gliederung machen Sie auch Ihre Gesellenprüfung in zwei Etappen. Nach dem zweiten Ausbildungsjahr legen Sie den ersten Teil Ihrer Prüfung ab, in dem es um die allgemeinen Kenntnisse in der Mechatronik geht. Beim zweiten Teil der Prüfung am Ende Ihrer Ausbildung wird dann Ihr Wissen im Bereich der Nutzfahrzeuge überprüft. Beide Prüfungen bestehen aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil, die zweite Prüfung ist jedoch sehr viel wichtiger als die erste, denn die Noten, die Sie bei der zweiten Prüfung bekommen, machen zwei Drittel Ihrer Abschlussnote aus, die später auf Ihrem Gesellenbrief steht.
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