Nussbaum zurückschneiden - so wird´s gemacht

Beim Walnussbaum nicht zu viel kürzen. Beim Walnussbaum nicht zu viel kürzen.
Einen Nussbaum müssen Sie nicht unbedingt zurückschneiden, können es aber, wenn der Baum im Laufe der Jahre zu groß geworden ist. Allerdings sollten Sie die Unterschiede zwischen Hasel- und Walnussbäumen beachten.
Ursula Vöcking
27.01.2012 Ursula Vöcking
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Den Haselnussbaum zurückschneiden

Haselnüsse gedeihen sowohl am Baum mit einem richtigen Stamm wie auch am Strauch. Diese Pflanzen gehören zu den Frühblühern und bringen schon ab März ein wenig Farbe in den Garten.

  • Einen Haselnussbaum oder -strauch müssen Sie nicht unbedingt zurückschneiden. Allerdings erreicht er ziemliche Ausmaße, wenn Sie ihn überhaupt nicht schneiden. Er wächst sehr schnell und wird bis zu zehn Meter hoch und entsprechend breit.
  • Ein Rückschnitt empfiehlt sich etwa alle zwei bis drei Jahre. Im Prinzip kann die Haselnuss das ganze Jahr über geschnitten werden. Die beste Zeit ist jedoch entweder im zeitigen Frühjahr oder im Herbst nach der Ernte. Erntezeit ist bei der Haselnuss von September bis Oktober.
  • Entfernen Sie beim Rückschnitt zunächst alle abgestorbenen Äste und lichten die Haselnuss etwas aus, damit auch die Zweige im Inneren genügend Licht bekommen. Um die Höhe der Pflanze zu verringern, können Sie die Triebe um ein Drittel kürzen.
  • Sollte es nötig sein, können Sie Ihre Haselnuss auch radikal zurückschneiden, damit sie wieder neu austreibt. Diesen Schnitt sollten Sie jedoch am besten Ende Februar oder Anfang März durchführen, bevor der Baum bzw. Strauch wieder neu austreibt.

Der Schnitt des Walnussbaumes

Auch einen Walnussbaum müssen Sie nicht unbedingt zurückschneiden, wenn Sie die Höhe nicht stört. Außerdem sollten Sie bei einem Walnussbaum sehr vorsichtig vorgehen, denn er "blutet" stark, und die Schnittwunden verheilen nur langsam.

  • Einen Walnussbaum schneiden Sie am besten im August oder September, dann "blutet" er nicht so stark wie bei einem Schnitt im Frühling, weil er sich langsam auf die Ruhephase im Winter vorbereitet und dadurch der Druck, mit dem er seine Säfte bis in die Krone leitet, nachlässt. Bis zum Frostbeginn bleibt dann noch genügend Zeit, damit die Schnittwunden verheilen können.
  • Ist die Krone zu dicht geworden, können Sie diese etwas auslichten, indem Sie einige Äste direkt am Stamm abschneiden.
  • Seitentriebe können Sie etwas kürzen. Sie müssen allerdings damit rechnen, dass Ihr Walnussbaum dann im nächsten Jahr umso stärker wächst. Deshalb ist es sehr wichtig, schon bei der Pflanzung zu bedenken, wie groß ein Walnussbaum mit der Zeit werden kann.
  • Schneiden Sie jedoch nie zu viel auf einmal, sondern verteilen  den Rückschnitt lieber auf mehrere Jahre, damit der Baum nicht zu stark "blutet" und dadurch geschädigt wird.
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