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Normofrequenter Sinusrhythmus - Wissenswertes

Der Sinusrhythmus ist der Herzschlag. Bekommt man einen Befund, auf dem normofrequenter Sinusrhythmus steht, hört sich das für Laien oft schlimm an. Doch was will der Arzt einem damit sagen?

Die Wellen geben den Sinusrhythmus an.
Die Wellen geben den Sinusrhythmus an.

Der regelmäßige Herzschlag wird vom Sinusknoten geregelt, dieser sitzt im Herzen. Bei Erkrankungen des Herzens kann der Sinusrhythmus aus dem Takt kommen und es kommt zu Herzstolpern, einem zu schnellen oder zu langsamen Herzschlag. Doch was meint der Arzt damit, er normofrequenter Sinusrhythmus sagt?

Das ist ein normofrequenter Sinusrhythmus

  • Ein normofrequenter Sinusrhythmus ist ein normaler Herzrhythmus. Das heißt, dass der Sinusknoten funktioniert und der Herzschlag in einer normalen Geschwindigkeit schlägt.
  • Anhand eines EKGs kann der Arzt sehen, ob der Rhythmus normal ist. In den Ableitungen I, II und III sieht er auf dem EKG-Bild positive P-Wellen. Die P-Wellen erscheinen regelmäßig, gefolgt von schmalen QRS-Komplexen.
  • Die P-Wellen erscheinen auf dem EKG als Wellen, die nach oben gehen. Die QRS-Komplexe sind die Zacken, die man auf dem EKG erkennt. Dabei ist die erste untere Zacke das Q, die obere Spitze der Zacke das R und die untere Spitze der Zacke das S. 
  • Ein normofrequenter Sinusrhythmus hat zwischen 60 bis 100 Herzschläge in der Minute. Sind die Schläge darüber, spricht der Arzt von einer Sinustachykardie, sind sie darunter, nennt man das eine Sinusbradykardie.

Der Sinusrhythmus kann gestört sein

  • Eine Störung des Sinusrhythmus muss immer abgeklärt werden, da es sich um eine ernst zu nehmende Erkrankung handeln kann. Eine Sinustachykardie kann zum Beispiel durch Fieber, einer Hyperthyreose, Koffein oder Drogen und durch einen Myokardinfarkt ausgelöst werden. Es gibt aber auch noch andere Gründe dafür.
  • Die Sinusbradykardie, also ein zu langsamer Herzschlag, kann durch eine Hypothyreose oder einer Herzerkrankung ausgelöst werden. Auch gut trainierte Menschen haben meist einen niedrigeren Herzschlag. 

Ein normfrequenter Sinusrhythmus ist für jeden wünschenswert. Sollten Sie aber bemerken, dass Ihr Herzschlag oft zu schnell oder zu langsam ist, müssen Sie das unbedingt abklären lassen.

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