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Nitrit im Aquarium zu hoch - was tun?

In einem Aquarium kann es relativ schnell zu Problemen kommen, vor allem wenn ungewollte Schadstoffe in einer zu großen Menge im Wasser sind. Nitrit gehört zu den gefährlichsten Schadstoffen und sollte auf keinen Fall im Wasser vorhanden sein. Ab einer gewissen Menge wird es sogar lebensgefährlich für die Fische im Aquarium.

Nitrit im Aquarium ist schädlich.
Nitrit im Aquarium ist schädlich. © Jetti_Kuhlemann / Pixelio

Die Symptome einer Nitritbelastung im Wasser

  • Die Wasserwerte Ihres Aquariums sollten Sie am besten regelmäßig im Auge behalten und dafür die nötigen Tests durchführen. Fische und andere Bewohner benötigen auf jeden Fall stabile Werte und Schadstoffe sollten vermieden werden.
  • Kommt es zu einem Anstieg der Nitritbelastung im Aquarium, so hat dies für Ihr Becken und Ihre Fische sehr negative Folgen. Eine solche Belastung können Sie an den Symptomen sehr schnell feststellen. Durch den Schadstoff Nitrit wird der Sauerstofftransport im Blut der Fische blockiert und dadurch schwimmen Sie fast nur noch direkt unter der Wasseroberfläche.
  • Die Fische schnappen in sehr kurzen Abständen nach Luft und schwimmen nicht mehr normal durch das Becken. Können Sie diese Symptome bei Ihren Fischen feststellen, so sollten Sie unbedingt einen Nitrit-Test durchführen. Liegt der Wert bei oder sogar über 0,5 mg/l, so sollten Sie unbedingt etwas unternehmen.Tun Sie das nicht, und besteht die Nitritbelastung noch weiter, so können Ihre Fische ersticken und sterben.

So helfen Sie Ihrem Aquarium und seinen Bewohnern

Haben Sie mit einem guten Test einen zu hohen Nitratwert in Ihrem Aquarium festgestellt, so sollten Sie umgehend die passenden Maßnahmen einleiten. Leider gibt es im Handel kein Mittel, mit dem der Schadstoff einfach entfernt werden kann.

  • Machen Sie sofort einen sehr großen Wasserwechsel und tauschen Sie am besten 30 bis 50 Prozent des gesamten Wassers in Ihrem Aquarium aus. Durch das frische Wasser kann die Nitritkonzentration deutlich gesenkt werden.
  • Geben Sie eine geringe Menge Kochsalz in Ihr Becken (Natriumchlorid), dadurch können Sie die negativen Auswirkungen etwas lindern.
  • Zusätzlich sollten Sie in den nächsten Tagen deutlich weniger füttern oder falls möglich die Fütterung sogar ein bis drei Tage einstellen.
  • Machen Sie nach ca. einer Woche erneut einen großen Wasserwechsel und messen Sie danach nochmals mit dem Nitrittest.

Der Wert sollte nun bereits deutlich gesunken sein und sich nicht mehr im gefährlichen Bereich befinden.

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