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Nikotin: Herstellung - die Eigenschaften von Nikotin

Die Herstellung von Nikotin erfolgt durch eine Extraktion. Man kann Nikotin in der eigenen Küche herstellen, da Nikotin hochgiftig ist, sollte man jedoch entsprechende Vorsicht walten lassen und Schutzhandschuhe tragen.

Durch Extraktion kann man aus Tabak Nikotin herstellen.
Durch Extraktion kann man aus Tabak Nikotin herstellen.

Was Sie benötigen:

  • Gummihandschuhe
  • Kaffeefilter
  • Filtertüten
  • Tabak
  • Essigsäure
  • unpolares Lösungsmittel (z.B. Benzin, Aceton)
  • 2 kleine Töpfe
  • Pipette

Herstellung von Nikotin - so geht's

  1. Zur Herstellung von Nikotin kochen Sie den Tabak mit etwas Essigsäure auf. Bei diesem Vorgang wird Nikotin in sein Ion verwandelt, das im Gegensatz zu Nikotin wasserlöslich ist.
  2. Filtrieren Sie die Flüssigkeit ab. Dafür können Sie einen Kaffeefilter mit Filterpapiertüten verwenden.
  3. Den Tabak können Sie wegwerfen; heben Sie das flüssige Filtrat auf und dampfen Sie es noch etwas ein.
  4. Geben Sie zu dem Filtrat ungefähr die gleiche Menge eines unpolaren Lösungsmittels hinzu und schütteln Sie kräftig.
  5. Lassen Sie die Flüssigkeit stehen; es trennen sich zwei Phasen (das unpolare Lösungsmittel schwimmt auf der wässrigen Phase).
  6. Trennen Sie die beiden Phasen voneinander, z.B. durch Abnehmen der oberen Flüssigkeit mit einer Pipette. Dieser Schritt bei der Herstellung von Nikotin dient der Abtrennung von Verunreinigungen.
  7. Geben Sie jetzt zur wässrigen Phase eine stärkere Base (z.B. Natronlauge) zu. Dabei entsteht die wasserunlösliche Form des Nikotins, die Sie mit einem unpolaren Lösungsmittel im nächsten Schritt abtrennen können.
  8. Geben Sie wieder unpolares Lösungsmittel hinzu, schütteln Sie kräftig, trennen Sie die beiden Phasen. In der unpolaren Phase ist Nikotin enthalten. Dampfen Sie das Lösungsmittel ein.
  9. Reines Nikotin ist bei Raumtemperatur eine Flüssigkeit, die farblos bis bräunlich ist.

Eigenschaften von Nikotin

  • Nikotin ist giftig. Die Tabakpflanze produziert Nikotin, um sich damit vor Insekten zu schützen.
  • Früher hat man Nikotin als Pflanzenschutzmittel, z.B. gegen Blattläuse verwendet. Für Pflanzen ist Nikotin gut verträglich.
  • Nikotin gehört zu den am stärksten abhängig machenden Substanzen.
  • In niedriger Dosierung wirkt Nikotin stimulierend, Herzschlag und Blutdruck steigen, die Konzentrationsfähigkeit und die Gedächtnisleistung werden verbessert.
  • Nikotin bewirkt die Ausschüttung von Adrenalin, dem Stresshormon und den Neurotransmittern Dopamin und Serotonin.
  • Nikotin scheint den Alterungsprozess zu beschleunigen.
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