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Nierensteinentfernung - so beugen Sie rechtzeitig vor

Nierensteine sind eine schmerzhafte Angelegenheit. Wer einmal darunter gelitten hat, wird die Schmerzen so schnell nicht wieder vergessen. Besonders in Rücken und Bauch aber auch bis in die Genitalien reicht der stechende Schmerz. Blutiger Urin sowie Übelkeit können als Beschwerden hinzukommen. Damit Sie einer Nierensteinentfernung entgehen, können Sie einige Maßnahmen durchführen.

Die Nieren mit Wasser durchspülen
Die Nieren mit Wasser durchspülen

Was Sie benötigen:

  • Mineralwasser
  • Wärmflasche
  • Tee

Methoden der Nierensteinentfernung

  • Nicht immer wenn Sie einen Nierenstein haben und unter Schmerzen leiden, müssen Sie sich einer Nierensteinentfernung unterziehen. In Absprache mit Ihrem Arzt können Sie versuchen, durch Auf- und Abhüpfen den Stein zu lockern, sodass er von alleine seinen Weg nach draußen findet.
  • Auch Treppensteigen können Sie, um den festgeklemmten Stein zu lockern.
  • Außerdem sollten Sie während der akuten Phase mehr trinken als gewöhnlich. Die meisten Fälle können so ohne komplizierte Nierensteinentfernung nach Hause gehen.
  • Vielleicht hilft Ihnen auch ein Vollbad oder die Behandlung mit einer Wärmflasche. Durch die Schmerzen verkrampfen die Muskeln, sodass der Nierenstein umso fester gehalten wird. Lassen durch die Wärme die Schmerzen etwas nach, lockern sich auch die Muskeln - der Nierenstein kann nun etwas nach unten wandern.
  • Tritt allerdings Fieber auf, ist der Stein zu groß, können Sie nicht mehr urinieren oder werden die Schmerzen zu stark, muss eine Nierensteinentfernung stattfinden.
  • Ohne einen operativen Eingriff findet die Stoßwellentherapie statt, bei der die Nierensteine zertrümmert werden.
  • Sind die Steine zu groß oder im Ultraschall nicht eindeutig zu lokalisieren, sollten Sie sich auf einen operativen Eingriff einstellen. Dieser findet aber minimalinvasiv statt, das heißt, es werden nur kleine Schnitte vorgenommen.

Entstehung von Nierensteinen vermeiden

  • Nierensteine entstehen vor allem dann, wenn sich in einem stark konzentrieren Urin Kristalle bilden und sich zu Steinen zusammentun.
  • Leiden Sie unter solchen Steinen, liegt dies wahrscheinlich daran, dass Sie nicht ausreichend viel trinken.
  • Besonders wenn Sie in der Vergangenheit bereits Nierensteine hatten, ist die Gefahr groß, dass sich erneut welche bilden, wenn Sie nichts verändern.
  • Trinken Sie daher mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag. So werden die Salze im Urin schnell herausgespült und können keine Kristalle beziehungsweise Steine bilden.
  • Bei hohen Temperaturen, in der Sauna, beim Sport oder anderen Gelegenheiten, bei denen Sie stark schwitzen, sollten Sie sogar noch mehr trinken. Wenn Sie viel schwitzen, konzentriert sich Ihr Urin. Die Gefahr steigt, dass sich erneut Steine bilden und Sie eine Nierensteinentfernung überstehen müssen.
  • Trinken Sie regelmäßig über den Tag verteilt Mineralwasser, Früchte- oder Kräutertees.
  • Sie können einen Spritzer Zitronensaft ins Wasser geben, um so einer Kristallisierung vorzubeugen.
  • Bei einigen Betroffenen hilft es, eine bestimmte Diät zu halten. Da es aber verschiedene Nierensteine gibt, die sich aus unterschiedlichen Mineralstoffen zusammensetzen, kann der behandelnde Arzt Hinweise zu einer angepassten Ernährung geben.
  • Alkohol, Koffein und andere Stoffe, die Ihrem Körper Wasser entziehen, meiden Sie ebenfalls, um das Risiko einer Nierensteinentfernung zu lindern.
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