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Niedriger Ruhepuls - Wissenswertes über den Puls

Ein niedriger Ruhepuls typisch für Leistungssportler, d.h., er ist eher ein Zeichen für einen guten Trainingszustand als ein Krankheitssymptom. Wie messen Sie Ihren Ruhepuls?

So wird der Puls am Handgelenk gemessen.
So wird der Puls am Handgelenk gemessen.

Was man über den Ruhepuls wissen sollte

  • Das Herz funktioniert wie eine Pumpe. Es transportiert sauerstoffreiches Blut in die Arterien, die den ganzen Körper damit versorgen.
  • Jedes Mal, wenn sich das Herz zusammenzieht und wieder erweitert, pflanzt sich der Herzschlag in den Gefäßen fort. Jeder Herzschlag entspricht einem Pulsschlag.
  • An bestimmten Körperstellen, wie oberhalb der Handgelenke, an der Halsschlagader oder links des Bauchnabels kann man den Pulsschlag gut fühlen.
  • Der Ruhepuls ist die Anzahl der Pulsschläge pro Minute, wenn man einige Zeit körperlich untätig war, z.B. morgens vor dem Aufstehen. Der normale Ruhepuls liegt bei 60 bis 80 Schlägen in der Minute.
  • Ein niedriger Ruhepuls liegt unterhalb von 50 Schlägen pro Minute.
  • Als Sportler müssen Sie Ihren individuellen Puls kennen und messen können. Auch vom …

  • Bei körperlicher Anstrengung oder seelischer Belastung beschleunigt sich der Herzschlag, auch der Puls ist dann schneller.
  • Am einfachsten können Sie Ihren Puls an der Halsschlagader messen. Legen Sie Ihre Finger ausgestreckt mit leichtem Druck an die Seite des Halses, bis Sie den Puls fühlen.
  • Zählen Sie 15 Sekunden lang die Pulsschläge und multiplizieren Sie Ihren Wert mit vier.
  • Auch Ihr Arzt kann Ihren Ruhe- und Belastungspuls messen. Für die Messung des Belastungspulses machen Sie vorher z.B. zehn Minuten lang Kniebeugen.

Warum der Ruhepuls bei Sportlern niedriger ist

  • Das Herz pumpt mit jedem Herzschlag eine bestimmte Menge an Blut in den Kreislauf, das sogenannte Schlagvolumen.
  • Bei Leistungssportlern ist das Schlagvolumen größer, d.h., mit jedem Herzschlag wird beim Sportler mehr Blut in den Kreislauf gepumpt als bei einem Untrainierten.
  • Um die Blutmenge in den Kreislauf zu pumpen, die das Herz im Ruhezustand benötigt, sind beim Sportler weniger Herzschläge nötig, die Folge: Der Ruhepuls ist niedriger als beim Untrainierten, z.B. 40.
  • Wenn Sie einen Ruhepuls von 40 haben und aber keinen Sport treiben, sollten Sie sich mal von einem Arzt durchchecken lassen.
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