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Nicht länger die Gefühle unterdrücken - so lassen Sie Emotionen zu

Gefühle sind eine wichtige Quelle von Lebensenergie. Mit Gefühlen werden Menschen zu unverwechselbaren Persönlichkeiten. Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Gefühle nicht länger unterdrücken.

Stehen Sie zu Ihren Gefühlen.
Stehen Sie zu Ihren Gefühlen.

Gefühle spüren ist nicht Gefühle leben

  • Um ein populäres Missverständnis zu Anfang auszuräumen: Nicht länger seine Gefühle unterdrücken, seine Gefühle zu leben, heißt nicht, dampfkesselartig zu explodieren und das auch noch richtig zu finden.
  • Gefühle zu leben hat wenig mit der Frage zu tun, inwieweit Sie die Gefühle, die Sie wahrnehmen, in Sprache oder Handlungen umsetzen. Auf seine Gefühle zu hören hat nichts mit einer Beherrschung nach außen hin zu tun.
  • Aber: Wer seine Gefühle kennt, kann besonnen auf sie reagieren. Wer seine Gefühle kennt, hat die Chance, seine Bedürfnisse besser wahrzunehmen.

Emotionen nicht unterdrücken, sondern leben

  • Bevor Sie anfangen, irgendetwas an sich zu tun, Ihre Gefühle nicht mehr zu unterdrücken und an sich selbst herumzubasteln, erkunden Sie zuerst, wer Sie sind. Das ist in jedem Fall der erste Schritt, und vermutlich braucht er Zeit.
  • Beobachten Sie sich eine Zeit lang in allen möglichen Situationen. Wie verhalten Sie sich? Was tun oder sagen Sie? Und was bekommen Sie mit davon, was gerade da in Ihnen vorgeht?
  • Fangen Sie zuerst ruhig mit völlig banalen Situationen an. Sie stehen beim Bäcker in der Schlange. Was tun Sie genau? (Stehen). Wie stehen Sie genau? (Etwas verspannt, Hände in den Taschen). Was geht in Ihnen vor? (Sie sind vielleicht ein bisschen gelangweilt).
  • Machen Sie diese Übung mehrfach in der Woche. Ob in der Öffentlichkeit oder zu Hause vor dem Fernseher.
  • Dabei gilt: Nichts ist falsch. Und alle, restlos alle Gefühle sind erlaubt.
  • Am besten machen Sie diese Übung schriftlich. Das hilft, den roten Faden zu behalten. Denken Sie dabei daran, dass man oft mehrere Sachen zur gleichen Zeit tut, denkt und fühlt. Man kann etwa gleichzeitig ungeduldig in einer Warteschlange stehen, gleichzeitig als Hintergrundgefühl glücklich sein.
  • Nun beginnen Sie, spätestens, jeden Morgen oder Abend fließend Tagebuch zu schreiben. Fließend, das meint: Ohne literarischen Gestaltungswillen, ohne Rechtschreibung, einfach im Fluss Ihrer Gedanken. Das hilft, besser mit sich und seinen Gefühlen in Kontakt zu kommen.
  • Schließlich fangen Sie an, Ihre Gefühle stärker nach außen zu tragen. Etwa indem Sie mindestens einmal die Woche jemanden ein Gefühl von sich mitteilen. Und sei es nur der Kollegin: Ich finde diesen Tag wunderschön! Fangen Sie klein an. Vertrauen Sie Ihrer Dynamik. Sie werden Ihr eigenes, gutes Maß finden, wenn Sie dranbleiben: An sich. Und an Ihren Gefühlen.
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