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Neufundländer - so halten Sie die Hunde artgerecht

Neufundländer sind anpassungsfähige und gehorsame Hunde, die Wasser über alles lieben. Ihr Fell ist wasserabweisend, jedoch sehr pflegeintensiv. Da Neufundländer sehr groß und stark werden, ist eine gute Erziehung vom Welpenalter an unbedingt notwendig. Zu einer artgerechten Haltung gehört natürlich auch eine artgerechte Ernährung. Damit verhindern Sie zu schnelles Wachstum bei großen Rassen wie dem Neufundländer und daraus resultierende Probleme mit dem Bewegungsapparat.

Neufundländer werden ca. 70 cm groß und wiegen so viel wie ein erwachsener Mensch.
Neufundländer werden ca. 70 cm groß und wiegen so viel wie ein erwachsener Mensch.

Was Sie benötigen:

  • Liebe zum Hund
  • genügend Platz
  • Zeit für Auslauf
  • Garten

Das benötigt der Neufundländer

  • Ein guter Schlafplatz ist sehr wichtig für den Neufundländer, damit er keine Liegeschwielen bekommt. Das Bett sollte gut gepolstert und waschbar sein. Am besten geeignet sind Decken oder Kissen, die Sie problemlos auch im Auto verstauen können. Körbe oder Wannen sind für eine Reise meist zu sperrig. Der ausgewachsene Neufundländer sollte sich in seinem Bett auch ausstrecken können, deshalb müssen Sie seinen Schlafplatz großzügig bemessen.
  • Natürlich benötigt jeder Hund auch je einen Wasser- und Fressnapf. Benutzen Sie für das Fressen keinen Plastiknapf, denn dieser könnte in Verbindung mit warmem Futter Weichmacher freisetzen. Von Edelstahlnäpfen bekommen manche Hunde ein Kontaktekzem. Am natürlichsten sind Näpfe aus Keramik. Sie müssen nur darauf achten, dass die Glasur schadstofffrei ist. Made in Germany ist zu empfehlen, während Keramikartikel aus den südlichen Ländern besser ins Regal gehören.
  • Zu den Pflegeutensilien gehören Kamm und Bürste und viele Hundehandtücher, denn das Fell eines Neufundländers muss gepflegt werden. Von Frühjahr bis Herbst können Sie Ihren Hund mit einer Aloe Vera-Mischung plus Niem mehrmals die Woche einsprühen. Das Fell glänzt schön und der Geruch hält Parasiten fern. Außerdem sollten Zeckenhaken oder Zeckenzange in keinem Haushalt fehlen.
  • Eine stabile Leine sowie ein Hundegeschirr sind empfehlenswert. Achten Sie hierbei auf Qualität, damit der Neufundländer sich nicht losreißen kann. Bei billigen Ausführungen sind die Karabinerhaken oder andere Verschlüsse oft nicht stabil oder sie öffnen sich zu leicht. Um Probleme im Hals- und Nackenbereich zu vermeiden, sollten Sie kein Halsband, sondern ein gut sitzendes Geschirr wählen.

Haltung und Ernährung des Hundes

  • Jeder Hund sollte eine Hundeschule besuchen, denn diese ist für seine Sozialisierung und Erziehung sehr wichtig. Gerade bei großen Rassen müssen mindestens die Grundkommandos beherrscht werden. Da der Neufundländer von Natur aus sehr gehorsam und anpassungsfähig ist, wird die Erziehung keine Probleme bereiten. Zeit und Liebe vorausgesetzt.
  • Der Neufundländer benötigt viel Auslauf, denn er hält sich sehr gerne im Freien auf. Für ihn ist deshalb ein Haus mit Garten ideal, damit er viel Platz hat und viel Zeit draußen verbringen kann. Liebend gerne wird er Haus und Hof bewachen. Genau so gerne geht er schwimmen. Wasser und Neufundländer gehören einfach zusammen. Er ist ein hervorragender Schwimmer und wird deshalb oft als Wasserrettungshund eingesetzt.
  • Keine Gesundheit ohne artgerechte Ernährung. Das Gebiss des Hundes ist darauf ausgelegt, Fleisch und Knochen zu kauen. Hunde, die natürlich ernährt werden, leiden weniger unter Zahnstein, Parasiten und Magendrehungen.
  • Da der Neufundländer sehr groß wird, muss darauf geachtet werden, dass er nicht zu schnell wächst. Eine individuelle Ernährung schützt Ihren Hund vor Knochenerkrankungen. Probleme mit Hüftgelenksdysplasie und Arthrose können vermieden oder reduziert werden. Natürlich sollten Sie hierbei nicht experimentieren, sondern sich in einer ausführlichen Beratung zumindest Grundkenntnisse aneignen.
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