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Neuer Look! - Stoffreste auf Kleidung steppen

Kleidungsstücken, wie T-Shirts oder Hosen, können Sie einen neuen Look verpassen, wenn Sie Applikationen aus Stoffresten aufsteppen. Ob Sie von Hand steppen oder mit der Maschine, liegt bei Ihnen und Ihren Möglichkeiten und an den Stoffen, die Sie verwenden.

Mit Stoffresten lassen sich Kleidungsstücke aufpeppen.
Mit Stoffresten lassen sich Kleidungsstücke aufpeppen.

Was Sie benötigen:

  • Unterschiedliche Stoffreste
  • Nähmaschine
  • Schere
  • Faden
  • Geduld

Wenn ein Kleidungsstück langweilig geworden ist, muss es nicht gleich in der Altkleidersammlung landen. Oft lassen sich mit aufgesteppten Applikationen neue Looks kreieren. Sie können ein Motiv von einem anderen Shirt zuschneiden und verwenden. Stoffreste und aus der Mode gekommene Kleidungsstücke sind hervorragend als Ideen- und Stoffgeber geeignet.

Wählen Sie die passenden Stoffreste aus

Schauen Sie Ihre Kleidungsstücke nach bedruckten und mit Motiven versehenen Teilen durch. Hier lassen sich gut T-Shirts, Hemden oder Blusen verwenden, die Sie normalerweise nicht mehr tragen würden.

  • Wählen Sie die Stoffe so aus, dass sie zueinander passen, damit Ihnen bei der Wäsche keine ungeliebten Überraschungen passieren. Pflegeaufwändige Teile wie Seide, lassen sich nicht gut mit anderen Textilien mischen.
  • Möchten Sie ein T-Shirt verschönern, ist es sinnvoll, ein altes T-Shirt als Stoffrest zu verarbeiten. Bei Hemden oder Blusen wählen Sie entsprechend die Stoffe aus anderen Hemden.
  • Die Größe des aufzusteppenden Motivs sollte ebenfalls zum Kleidungsstück passen, welches Sie aufpeppen möchten. Ob die Farben zueinander passen oder ob Sie etwas Neues ausprobieren, bleibt Ihnen überlassen.
  • Kindersachen benötigen kleinere Motive. Sie können auch Buchstaben ausschneiden und die Shirts mit Namen versehen.
  • Denken Sie daran, dass Stoff auf Hosen belastbarer sein muss als auf einem Oberteil. Möchten Sie damit noch defekte Stellen kaschieren, muss der Rest ebenfalls dicker und belastbar sein.
  • Eine Jeans müssen Sie jedoch nicht zwangsläufig mit Jeansstoff aufarbeiten. Auch andere dickere Stoffe wie Fleece oder Sweatstoff eignen sich dafür.

Steppen Sie die Motive auf

  1. Wählen Sie ein passendes Motiv aus vorhandenen Mustern. Ist kein bestehendes Muster im Stoffrest vorhanden, fertigen Sie sich eine Vorlage an.
  2. Figuren lassen sich aus mehreren unterschiedlichen Farben zusammensetzen. Für Buchstaben oder Blüten benötigen Sie keine so große Auswahl.
  3. Zuerst muss der Stoffrest passend und sauber ausgeschnitten werden. Denken Sie an eine Nahtzugabe, um das neue Motiv zu versäubern.
  4. Für eine saubere Applikation ist es ratsam, dass die Nähte knappkantig abgesteppt werden. Auch Ziernähte, wie doppelt gesteppte Nähte, sind ein echter Blickfang.
  5. Handelt es sich bei Ihrem Motiv um eine komplizierte Figur, ist ein Zickzackstich angebracht, um das Ausfransen zu unterbinden. Wenn Sie eine Overclock-Maschine besitzen, wird die Nahtkante sauber versäumt.
  6. Sind Sie geübt im Umgang mit der Nähmaschine, ist das Absteppen mit dem gleichzeitigen Aufbringen der Applikation kombinierbar und Sie sparen einen Arbeitsschritt. Um ein Verrutschen zu vermeiden, bügeln Sie das Motiv auf oder heften es an die entsprechende Stelle.
  7. Mit Handstichen ist es langwieriger, neue Teile aufzunähen. Allerdings für Ungeübte mit der Nähmaschine oftmals einfacher, da die Nähte leichter zu führen sind.

Im Internet finden Sie viele unterschiedliche Anleitungen, um Applikationen anzufertigen. Sehr anschaulich und verständlich sind auch Videoanleitungen. Wenn Sie noch ungeübt sind, ist es auf jeden Fall ratsam, vorher mit Stoffresten den Umgang mit einer Nähmaschine und den unterschiedlichen Nähten zu üben.

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