Wenn Sie in Ihre Hausbank gehen und dort die herkömmlichen Überweisungsscheine suchen, werden Sie diese bald nicht mehr finden, da das Überweisungsverfahren in ganz Europa einheitlich wird.

Wieso gibt es neue Überweisungsträger?

  • Die Europäische Union hat beschlossen, dass in ganz Europa das Überweisungsverfahren einheitlich gehalten werden sollte, um das Ganze einfacher zu gestalten. Dies bedeutet die Banken werden Schritt für Schritt die Kunden daran gewöhnen und schlussendlich komplett umstellen.
  • Dieses Verfahren heißt Sepa und ist eigentlich eine normale Auslandsüberweisung, das bedeutet, Sie benötigen die IBAN und BIC, bzw. Swift-Nummer des Empfängers. In einiger Zeit werden Sie dann nur noch diese neuen Überweisungsscheine finden.

Was muss man bei den Überweisungsscheinen beachten?

  • Das Wichtigste, dass Sie bei den neuen Überweisungsscheinen beachten müssen, ist, dass Sie die IBAN- und BIC-Nummer richtig ausfüllen. Die BIC-Nummer ist gleichzusetzen mit der Bankleitzahl der Bank des Empfängers und die IBAN-Nummer ist die Kontonummer.
  • Letztere ist in der Regel 12-stellig und wird mit Nullen aufgefüllt, das heißt, diese Zahl ist sehr lang und man sollte vorsichtig sein, wenn man diese ausfüllt, damit man nichts vergisst.
  • Des Weiteren gilt es zu betonen, dass sämtliche Überweisungen nach Europa durch die Sepa-Überweisung kostenlos ausgeführt werden können. Diese dauert in der Regel drei Tage, bis der Empfänger das Geld gutgeschrieben bekommt.

Alles in allem ist dies eine sinnvolle neue Regelung, da sich alle Banken in Europa damit auseinandersetzten, müssen und dadurch weniger Unklarheiten bei Auslandsüberweisungen entstehen können (Stand: Dezember 2011).