Wenn Sie unter schwachen Nerven leiden, wird es Zeit, Ihre Nerven zu stärken. So behalten Sie die Fassung in stressigen Situationen:
- 26.01.2011 Dr. Kathrin Kiss-Elder
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
- Grundsätzlich: Wem viel auf die Nerven geht, der spürt auch viel, ist vielleicht etwas sensibler als andere. Lassen Sie sich diese Eigenschaft auf keinen Fall nehmen. Sie ist sehr kostbar. ·
- Wie Sie nach außen reagieren, was Sie daraus machen, ist eine andere Sache. Aber Sie dürfen fühlen. Sie dürfen wahrnehmen, auf Ihre Weise. Sie dürfen spüren. Empfindlich zu sein hat zudem nichts damit zu tun, verrückt oder schwächer zu sein.
Bereiche der Geborgenheit schaffen, um die Nerven zu stärken
- Schaffen Sie sich Bereiche der Geborgenheit und Ruhe. Wenn Sie viel spüren, empfindlich sind - vielleicht grundsätzlich, vielleicht vorüber gehend - brauchen Sie dringend Bereiche der Geborgenheit.
- Schaffen Sie sich zeitlich Bereiche, in denen Sie die Seele baumeln lassen können - etwa jede Woche zwei Abende nur Sie allein, mit Partner oder bester Freundin auf Ihrem Sofa. Manche stehen auch früher auf, um morgens etwas Zeit zu haben, bevor die Familie mit ihren Pflichten auf sie einstürmt.
- Schaffen Sie sich räumlich Bereiche, in denen Sie die Seele baumeln lassen können, und damit Ihre Nerven stärken: Ihr Sofa. Ihr Lieblingssessel. Ein Platz am Fenster Ihres Büros. Ein Baum im Park. Ein Café. ·
- Suchen Sie diese Orte auf, wenn Sie gerade Kraft brauchen. Wenn Sie stressige Situationen zu überschwemmen drohen. wenn Sie sie nicht konkret aufsuchen können, fotografieren Sie sie und legen ein Bild in Ihre Arbeitsmappe oder hängen es auf.
- Sorgen Sie dazu für kleine Symbole der Gelassenheit. Vielleicht einen Ring, der Sie an etwas Schönes erinnert. Einen Schal. Einen Stein. Wer viel empfindet, der verdient auch viel Schutz.