Wenn in Ihrer Region auch Wein angebaut wird, stehen die Chancen gut, dass in Ihrem Garten ein Nektarinenbaum prächtig gedeiht.

  1. Lassen Sie vor dem Kauf eines Nektarinenbaums im Garten-Center Ihre Gartenerde analysieren. Nektarinenbäume fühlen sich in kalkarmer, also leicht saurer, lockerer Erde am wohlsten.
  2. Pflanzen Sie den Nektarinenbaum an eine sonnige und windgeschützte Stelle. Der beste Zeitpunkt zum Einpflanzen des jungen Bäumchens ist der Herbst oder das Frühjahr.
  3. Sie sollten den Nektarinenbaum während des Sommers etwa zweimal mit gewöhnlichem Volldünger düngen.
  4. Gießen müssen Sie den Baum nur nach dem Einpflanzen öfters, anschließend nur noch in langen Hitzeperioden. Decken Sie dann den Boden um den Baumstamm mit Mulch ab, damit die Wurzeln des Nektarinenbaums nicht austrocknen.
  5. Erst nach 3 Jahren sollten Sie beginnen, einmal im Jahr zum Herbst den Baum zurückzuschneiden. Im Frühjahr treibt der Nektarinenbaum dann umso kräftiger aus.
  6. Wenn Ihr Nektarinenbaum Früchte ausbildet, warten Sie, bis sich die Nektarinen leicht eindrücken lassen. Dann sind sie optimal gereift und aromatisch. Im Gegensatz zu den unreif geernteten Früchten aus dem Supermarkt enthalten solche Nektarinen viel Vitamin A und Kalium.
  7. Beim Nektarinenbaum handelt es sich nur um eine spezielle Zuchtform des Pfirsichbaumes, den Sie ebenfalls in Ihrem Garten anpflanzen können. Die Ansprüche und Pflege des Pfirsichbaumes entspricht der des Nektarinenbaumes.
  8. Wenn Sie sich für einen Zwerg-Nektarinenbaum im Kübel entscheiden, sollten Sie ebenfalls einen sonnigen, warmen Standort auswählen. Der Kübel muss 30 bis 40 Liter Blumenerde fassen, damit die Wurzeln genug Platz haben. Wenn Sie beim Gießen darauf achten, dass sich nie Staunässe bildet und Sie regelmäßig düngen, wird das Bäumchen ebenfalls Früchte tragen.