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Nebenkosten berechnen - Schritt für Schritt

Die Nebenkosten werden sehr oft als die zweite Miete bezeichnet, da sich diese in manchen Fällen sehr stark ändern können. Wer dort nicht genau vergleicht und nachrechnet, kann unter Umständen ein böses Erwachen haben. Lesen Sie hier, wie Sie Nebenkosten berechnen können.

Nebenkosten berechnen - das sollten Sie wissen.
Nebenkosten berechnen - das sollten Sie wissen.

Nebenkosten ermitteln ist nicht einfach

  • Manchmal glaubt man, man bekommt eine sehr günstige Wohnung, jedenfalls sieht es bei der Kaltmiete danach aus. Doch dann kommt das böse Erwachen in Form der Nebenkosten, welche den Traum einer sehr günstigen Wohnung schnell zerplatzen lassen können. Das genaue Berechnen der Nebenkosten ist aber auch nicht einfach.
  • An welchen Posten man leider absolut nicht rütteln kann, sind die Grundsteuer sowie die notwendigen Versicherungen für das Haus. Zudem kann man auch die Kosten für eine gemeinschaftliche Antenne bzw. Kabelfernsehen und die Reinigung des Schornsteins nicht beeinflussen.
  • Die Hausreinigung durch eine Putzfrau, Gartenpflege und Treppenhausbeleuchtung sind die drei Posten, welche fast immer gleichbleibend sind. Dagegen sind die Wasserkosten, Müllabfuhr, Abwasser und Heizungskosten die vier Teile der Nebenkosten, welche sehr starken Schwankungen unterliegen können, da hier die einzelnen Kosten drastisch steigen können.

Beim Berechnen können Schwierigkeiten auftreten

  • Bei jedem dieser vier Posten sind besonders im Jahre 2010 die Umlagen derart gestiegen, dass auf fast alle Mieter eine saftige Nachzahlung zukommt. Besonders bei einem sehr harten Winter steigen die Kosten für die Heizung und das Wasser derart an, dass sich die Mieter kaum dagegen wehren können.
  • Die einzige Möglichkeit, sich gegen solche hohen Kosten zu wehren, wenn Sie die Nebenkosten berechnet haben und sie für zu hoch erachten, liegt in der Funktion der Anlage. Tauchen ständig Schwierigkeiten bei der Heizung oder dem Warmwasser über einen längeren Zeitraum auf, so kann sich der Mieter durch einen Abzug von 10% gegen diese Forderung wehren. Bei einem Mehrfamilienhaus müssen allerdings bei mindestens 50% der Mieter die gleichen Probleme auftreten. Wenn die Schäden nur bei einem Mieter auftauchen, so hat der einzelne Mieter praktisch keine Chance, da er in der Pflicht der Beweislage ist.
  • Zudem werden zu den fast ständig steigenden Nebenkosten dann in regelmäßigen Zyklen auch noch die Kosten der Kaltmiete um einen gewissen Prozentsatz steigen, sodass das Leben in einer Wohnung für viele Personen immer teurer wird, und diese Leute müssen dann die Sozialbehörden um Zuschüsse zu den Unterkunftskosten zu bitten.
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