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Naturholzmöbel richtig pflegen - Hinweise

Naturholzmöbel bestehen aus massiven Hölzern wie Buche, Eiche, Ahorn, Kiefer oder Birke. Da jeder Baum, jeder Stamm etwas anders aussieht, sind sie immer ein Unikat. Sie wirken warm und strahlen eine natürliche Schönheit aus. Damit diese lange erhalten bleibt, müssen Sie Naturholzmöbel jedoch richtig pflegen.

Naturholzmöbel sorgen für eine gemütliche Atmosphäre.
Naturholzmöbel sorgen für eine gemütliche Atmosphäre.

Was Sie benötigen:

  • Flüssigwachs
  • Pinsel
  • Schleifpapier
  • Handfeger
  • fusselfreies Baumwolltuch

Den passenden Platz für Naturholzmöbel finden

Holz ist ein Naturprodukt. Naturholzmöbel unterscheiden sich in Farbe und Maserung, wodurch jedes Produkt einzigartig ist. Holz arbeitet noch lange, nachdem es verarbeitet wurde. Es reagiert auf Luft, Licht und Feuchtigkeit. Damit es sich nicht verzieht, muss es mit Vorsicht behandelt werden.

  • Überlegen Sie sich vor dem Kauf von Naturholzmöbeln, wo Sie sie aufstellen möchten. Sie sollten einen Platz dafür finden, der frei von Schmutz und Feuchtigkeit ist. In der Regel eignen sich Naturholzmöbel für Wohn- und Schlafräume. Bei richtiger Pflege sind sie auch für Küche und Bad geeignet, keinesfalls jedoch gehören sie in einen feuchten Keller.
  • Stellen Sie Naturholzmöbel nicht dorthin, wo direkte Sonne einstrahlt, also nicht direkt vor ein Fenster auf der Südseite eines Hauses. Zudem gehören Naturholzmöbel nicht vor oder direkt neben Heizkörper.
  • Müssen Sie Ihre Möbel lagern, beispielsweise weil sie neu gekauft sind und erst noch ihren Platz finden müssen oder weil Sie gerade umziehen, schützen Sie sie mit einer Folie vor Feuchtigkeit. Schützen Sie die Ecken und Kanten vor Stößen, beispielsweise mit dickem Karton oder Luftpolsterfolie. Lagern Sie Naturholzmöbel nicht in feuchten Räumen wie Garage, Schuppen oder Keller.

Holz im Innenbereich richtig pflegen

Naturholzmöbel werden am besten mit Naturprodukten wie Öl oder Wachs behandelt. Derart behalten Sie Ihre individuellen Eigenschaften und bleiben frei von Umweltgiften. Derart behandelte Möbel sind anfälliger für Umwelteinflüsse und gehören daher bevorzugt in den Innenbereich. Je nachdem, welche Vorbehandlung die Möbel genossen haben, benötigen sie eine andere Pflege.

  • Unbehandeltes Holz im Innenbereich freut sich auch bei geringer Beanspruchung über ein Mindestmaß an Schutz. Am besten eignet sich dafür Flüssigwachs, das aus einer Mischung verschiedener Naturwachse und Naturöle, wie zum Beispiel Bienenwachs und Leinöl, besteht.
  • Für eine Behandlung mit Flüssigwachs schleifen Sie die Möbel zunächst vorsichtig in Faserrichtung mit sehr feinem Schleifpapier (Körnung 100 bis 180) ab. Entfernen Sie den Staub mit einem Tuch oder einem Handfeger und saugen Sie auch den Staub auf dem Boden auf, damit dieser nicht durch Luftverwirbelung wieder auf dem Holz landet.
  • Die Dose Flüssigwachs öffnen Sie mit einem Schraubendreher und rühren die Flüssigkeit gut um. Bestreichen Sie nun das Möbelstück mit einem breiten Pinsel mit dem Flüssigwachs. Arbeiten Sie diesen gründlich in Faserrichtung des Holzes ein.
  • Haben Sie Ihre Naturholzmöbel mit Flüssigwachs gestrichen, warten Sie eine Halbe- bis Dreiviertelstunde. Dann nehmen Sie die Überreste des Flüssigwachses mit einem fusselfreien Baumwolltuch ab, das heißt, sie wischen die Oberfläche mit dem Tuch vorsichtig ab.
  • Lassen Sie das Flüssigwachs sechzehn bis achtzehn Stunden trocknen. Sorgen Sie in dieser Zeit für eine gute Durchlüftung des Raumes. Nach der Trocknungszeit können Sie das Holz mit einem fusselfreien Tuch polieren.
  • Flüssigwachs ist zudem zur Pflege von mit Naturwachs oder -öl vorbehandelten Flächen geeignet. Auch auf diese wird das entsprechende Produkt, das sich in seiner Zusammensetzung jedoch etwas von dem Flüssigwachs für die Grundierung unterscheidet, mit einem Pinsel aufgetragen. Nach etwa acht Stunden können die Überreste mit einem Tuch aufgenommen und die Möbel poliert werden.
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