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Natürliches Aroma und Geschmacksverstärker - so vermeiden Sie Nahrungsmittelzusatzstoffe

Haben Sie sich auch schon gefragt, warum so viele Fertiggerichte, Chips, Gebäck, Fruchtjoghurt sowie Soßen und Würstchen einen besonders aromatischen Geschmack aufweisen? Natürliches Aroma und Geschmacksverstärker machen es möglich. Beide Nahrungsmittelzusatzstoffe peppen den Geschmack von vielen Nahrungsmitteln auf und verleihen den ansonsten fad schmeckenden Produkten ein angenehmes Aroma. Aber was verbirgt sich tatsächlich hinter diesen Zusatzstoffen und wie können Sie diese meiden?

Speisen mit frischen Lebensmitteln zubereiten
Speisen mit frischen Lebensmitteln zubereiten

Was bedeutet natürliches Aroma?

  • Natürliche Aromastoffe werden aus Extrakten pflanzlicher oder tierischer Stoffe gewonnen. Sie dienen dazu, Nahrungsmitteln einen ausgeprägten Geruch und Geschmack zu verleihen.
  • Dabei ist der Begriff „natürliches Aroma“ etwas irreführend, weil der Geschmack nicht zwangsläufig aus dem namensgebenden Stoff hergestellt werden muss. So wird Pfirsicharoma häufig nicht aus der Frucht des Pfirsichbaumes, sondern aus einem in der Natur vorkommenden Rohstoff erzeugt. Dabei werden als Ausgangsstoffe zum Beispiel Baumrinde oder Sägespäne verwendet.
  • Natürliches Aroma als Lebensmittelzusatzstoff wird vorrangig mithilfe von mikrobiologischen oder enzymatischen Verfahren hergestellt. Mit diesen Methoden ist die Produktion billiger als die aufwendige Extraktion aus Früchten.

Geschmacksverstärker in aller Munde

Mögen Sie gerne asiatische Nudelgerichte oder Döner? Dann werden Sie sicher schon Speisen mit Geschmacksverstärkern verzehrt haben.

  • Geschmacksverstärker zählen zu den wichtigen Zusatzstoffen der industriell verarbeiteten Nahrungsmittel. Sie dienen vor allem dazu, Geschmack an nahezu Geschmackneutrales zu bringen. Dabei wird dem Gaumen ein leckeres Aroma vorgegaukelt, das natürlicherweise nicht vorhanden ist.
  • Häufig eingesetzte Geschmacksverstärker sind vor allem die Glutaminsäure (E 620) und deren Salze Mononatriumglutamat (E 621). Doch auch Hefeextrakt, hydrolisiertes pflanzliches Eiweiß und sogar Würze enthalten Glutamat.
  • Geschmacksverstärker können bei empfindlichen Menschen Kopfschmerzen, Schläfendruck und Nackensteifheit auslösen.

So verzichten Sie auf Nahrungsmittelzusatzstoffe

  • Bereiten Sie Speisen aus frischen Lebensmitteln zu. Durch eine naturbelassene Produktauswahl erhöht sich die Geschmacksvielfalt.
  • Kaufen Sie bei Joghurt- und Quarkzubereitungen Produkte ohne natürliches Aroma. Verfeinern Sie stattdessen Naturjoghurt und Quark selbst mit Früchten, etwas Konfitüre oder Müsli.
  • Bereiten Sie Obst und Gemüse selbst zu. Dabei wird das Gemüse nur kurz in wenig Flüssigkeit gegart. Das schont nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch die Geschmacksintensität.
  • Wann immer es Ihre Zeit erlaubt, kochen Sie selbst. So vermeiden Sie automatisch Geschmacksverstärker.
  • Überprüfen Sie im Restaurant oder beim Einkauf die Zutatenliste, insbesondere die verwendeten Zusatzstoffe.
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