- 28.06.2010 Ornella Köstler
- Kleine Tee- oder Gießkanne
- Koch- bzw. Speisesalz
- Lauwarmes Leitungswasser
- Um eine Nasendusche selber zu machen, müssen Sie zunächst Nasenspülsalz mischen.
- Für das Nasenspülsalz benötigen Sie lauwarmes Leitungswasser und Natriumchlorid (Koch- bzw. Speisesalz). Die Zusammensetzung für die Nasendusche ist hierbei sehr wichtig, da die Lösung isoton sein sollte. Das bedeutet, dass der Salzgehalt der Lösung dem des menschlichen Blutes entsprechen sollte. Ist dies nicht der Fall, kann das eine Schädigung der Nasenschleimhaut zur Folge haben. Dabei sind 9 Gramm Speisesalz auf einen Liter lauwarmes Leitungswasser eine empfohlene Mischung. Das Salz sollte keine Zusätze wie Fluorid oder Jodid enthalten, statt Speisesalz können sie auch zu Meersalz greifen.
- Füllen Sie die Salzlösung in Ihre Tee- bzw. Gießkanne.
- Gehen Sie, um die Nasendusche durchzuführen, mit der Kanne zum Waschbecken und legen Sie den Kopf schief. Wenn Sie mit dem rechten Nasenloch beginnen, neigen Sie Ihren Kopf nach links und umgekehrt.
- Führen Sie nun den Henkel der Kanne zum Nasenloch und lassen Sie so die Salzlösung einfließen. Die Lösung sollte nun beim anderen Nasenloch wieder herauskommen. Wichtig: Der Mund muss geöffnet bleiben, damit die Flüssigkeit der Nasendusche nicht in den Rachen fließt.
- Führen Sie die Nasendusche auch am anderen Nasenloch durch. Um einen guten Effekt zu erzielen sollte die Menge an Spülflüssigkeit nicht allzu gering sein. Auf Grund des Salzgehaltes in der Lösung dürfte auch kein unangenehmes Brennen in der Nase entstehen.
Der Vorteil der Nasendusche ist zum einen, dass Sie sich gut für den täglichen Gebrauch eignet und zum anderen, dass Sie äußerst kostengünstig ist. Eine regelmäßige Anwendung kann nicht nur bei Pollenallergien und chronischen Nasen- und Nasennebenhöhlenentzündungen hilfreich sein, sondern beispielsweise auch bei Grippe und als vorbeugende Maßnahme bei Erkältungen.