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Narbe vereisen - was Sie wissen sollten

Narben sind nicht schön und lästig. Vor allen Dingen, wenn sie an Orten sitzen, wo sie gesehen werden, wie beispielsweise am Dekolleté oder im Gesicht. Es gibt eine Möglichkeit, die Narben zu vereisen. Achten Sie dabei aber auf ein paar Dinge.

Narben können sehr unschön sein.
Narben können sehr unschön sein. © Harry_Hautumm / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Hautarzt
  • Heilpraktiker

Narben sind sehr unschön, aber oft behandelbar

Es gibt verschiedene Arten von Narben. Es können Aknenarben sein, pigmentierte oder keloide Narben. Meist entstehen sie durch einen Unfall mit anschließender Operation.

  • Experten raten, sofort mit der Narbenbehandlung zu beginnen, sobald die Fäden nach einer OP gezogen werden. Es gibt Narbensalben (Apotheke oder Hautarzt), die die Narben weicher werden lassen, und dadurch werden sie heller und können so schneller heilen.
  • Es gibt aber Menschen, die neigen zu einer schlechten Narbenheilung, sodass die Narben wulstig und keloid werden können. Das heißt, dass sich eine Wulst bildet, die immer größer werden kann. Meist ist diese auch noch sehr rot. Das Problem ist dabei, dass bei einer Verletzung oder Operation die Talg- oder Schweißdrüsen fehlen. 
  • Manchmal sind diese unschönen Geschwülste auch Anzeichen von Funktionsstörungen oder Erkrankungen. Sie blockieren wichtige Energiebahnen und behindern den Energiefluss. Experten gehen davon aus, dass das Gewebe körperliche, seelische und stressige Erinnerungen gespeichert werden.
  • Falls Sie sie sehr stört, gibt es die Möglichkeit, die Narben vereisen zu lassen. Sie gehen vielleicht nicht ganz weg, können aber durch jenes Verfahren sehr flach werden.

Wie das Vereisen von Narben abläuft

  • Sie sollten auf jeden Fall einen Experten zurate ziehen, wenn Sie Ihre Narbe(n) behandeln lassen möchten. Sind Sie sich nicht sicher, rufen Sie die Krankenkasse an und lassen sich die Namen der Ärzte geben, die das Vereisen durchführen. Auch Heilpraktiker bieten diese Variante an. Sie sollten sich aber sicher sein, dass der Heilpraktiker auch wirklich Erfahrung in diesem Bereich hat und eine entsprechende Qualifikation.
  • Mediziner sprechen beim Vereisen auch von der Kältechirurgie. Dabei wird flüssiger Stickstoff auf die entsprechende Narbe aufgetragen, bei einer Temperatur von -195,8 Grad Celsius. Auf diese Weise wird das überschüssige Gewebe abgetragen.
  • Gewünscht ist dabei, dass sich das Gewebe umstrukturiert. Auf diesem Grund entsteht nach der Vereisung eine sogenannte Nekrose - abgestorbenes Gewebe. Das Gewebe sackt so ab und wird immer flacher.
  • Bevorzugte Narben für dieses Verfahren sind keloide oder dicke. Je nachdem, wie groß und dick die Geschwulst ist, muss die Behandlung ein paar Mal wiederholt werden.
  • Nach der Vereisung wird es zu einer Blasenbildung kommen, in etwa wie bei einer Verbrennung. Auch die Pigmentierung kann sich verändern.

Lassen Sie sich beraten. Der Hautarzt wird Ihnen sagen, ob eine Vereisung bei Ihnen möglich oder sogar sinnvoll ist.

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