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Nahrungsaufnahme: bis zur Ausscheidung wenige Stunden - Wissenswertes zum Verdauungssystem

Das Verdauungssystem ist recht kompliziert. Bis zur Ausscheidung nach der Nahrungsaufnahme vergehen nicht gerade wenige Stunden. So funktioniert die Verdauung.

Leichte Kost und Getränke sind für den Darm besser verträglich.
Leichte Kost und Getränke sind für den Darm besser verträglich.

Bis zur Ausscheidung nach der Nahrungsaufnahme dauert es nicht gerade wenige Stunden

Nach der Kost kommt der Kot. Das dauert zwar eine Weile, aber so kann man es durchaus ausdrücken. Ist die Nahrungsaufnahme erfolgt, kann es bis zur Ausscheidung lange dauern.

  • Das Verdauungssystem hat eine Hauptaufgabe: Die Nahrung, die aufgenommen wird, soll in Bausteine zerlegt werden. Dabei ist es auch wichtig, dass die Nährstoffe für die Energie gewonnen werden.
  • Woraus besteht das Verdauungssystem? Es fängt mit der Mundhöhle an, die Zähne verkleinern die Speisen, es rutscht durch die Speiseröhre in den Magen und dem Dünn- und Dickdarm.
  • Das ist ein Prozess, der komplex ist; die Bauchspeicheldrüse, die Leber und die Gallenblase übernehmen dabei ebenso wichtige Aufgaben.
  • Durch das Kauen wird ein Speichel produziert, in dem Enzyme enthalten sind. Dort wird schon begonnen, die entstandenen Stärkemoleküle zu zerlegen.
  • Ist die Nahrung im Magen angelangt, wird sie dort gesammelt und die Magenschleimhaut produziert Magensaft. Er enthält auch Salzsäure, damit Krankheitskeime abgetötet werden.
  • Portionsweise gelangt der Nahrungsbrei in den Dünndarm. Zuerst ist der Brei im Zwölffingerdarm. Verdauungssäfte der Bauchspeicheldrüse und der Leber kommen hinzu.
  • Vom Dünndarm gelangt der Brei nun in den Dickdarm. Wasser und Gallensäure werden ihm entzogen. Einige Bakterien produzieren zusätzlich Vitamine.
  • Am Ende des Verdauungstraktes befindet sich der After. Der Nahrungsbrei wird zu Kot und ausgeschieden.
  • Wenn die Nahrungsaufnahme erfolgt ist, kann es bis zur Ausscheidung 24 Stunden dauern.

Die Nahrung bleibt alleine vier Stunden im Magen, kommt innerhalb von sechs Stunden in den Dünndarm und durchläuft in circa sechs Stunden den Dickdarm. Es erfolgt noch eine Zwischenstation im Mastdarm, die wenige Stunden dauern kann.

So kommt Ihre Verdauung wieder in Fahrt

Möchte man sich wohlfühlen, ist es auch wichtig, dass die Verdauung funktioniert. Sonst gibt's eventuell Blähungen oder Bauchschmerzen.

  • Jeder Mensch hat dabei einen Rhythmus. Experten finden es nicht ungewöhnlich, dass der Stuhlgang durchaus auch jeden zweiten bis dritten Tag stattfinden kann. Haben Sie allerdings Probleme, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Hausarzt aufsuchen.
  • Die Verdauung können Sie beispielsweise anregen, wenn Sie morgens auf nüchternen Magen ein heißes Glas Wasser trinken. Es regt die Darmtätigkeit an. Gehen Sie danach für circa fünf Minuten auf die Toilette - auch wenn Sie nicht müssen. So können Sie Ihren Darm trainieren.
  • Spüren Sie einen Reiz, sollten Sie den Stuhlgang nicht einhalten, sondern - sofern möglich - sofort auf die Toilette gehen. Der Darm beklagt sich sonst und kann Sie mit einer Verstopfung ärgern.
  • Trinken Sie am Tag mindestens zwei Liter Wasser oder Kräutertee. Der Darm muss dabei arbeiten. Auch Bewegung ist wichtig. Dann bewegt sich auch der Darm.
  • Haben Sie einmal Probleme, können Sie mit einer kleinen Massage Ihrem Darm helfen. Über die Bauchorgane wird die Darmtätigkeit angeregt. Massieren Sie dabei im Uhrzeigersinn.
  • Wenige Menschen haben keine Magen- und Darmprobleme. Mittlerweile sind diese Probleme zu einer Volkskrankheit geworden.

Trockenobst, Joghurt, Leinsamen oder Weizenkleie können bei einer Verstopfung helfen.

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