Nager im Garten - so vertreiben Sie die Schädlinge

So werden Sie Nager los. So werden Sie Nager los.
Nager gehören zum Garten dazu wie Blumen, Wiese und Insekten. Ganz können und sollten Sie Nager nicht vertreiben, aber die Ansiedlung von größeren Familien sollten Sie verhindern.
Roswitha Gladel
14.10.2011 Roswitha Gladel
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  • Wissen über Nager

Dem Nager das Leben im Garten erschweren

Natürlich können Sie versuchen, die Nager zu vergiften oder mit Fallen auszurotten. Neben den Risiken für Sie, Ihre Familie und Haustiere werden so frei gewordene Lebensräume meist schnell von anderen Nagern erobert. Die Methode ist daher nicht von Erfolg beschieden. Gehen Sie anders an das Problem mit den Nagern im Garten heran: Wie alle Wildtiere orientieren sich auch Nager daran, dass sie in ihrem Lebensraum Nahrung finden, Unterschlupf vorhanden ist und sichere Wege vorhanden sind. Optimal finden Nager es, wenn Fressfeinde den Garten nicht als Jagdrevier nutzen können. Genau an diesen Punkten müssen Sie ansetzen, um Nager zu vertreiben.

  • Verhindern Sie, dass Nager durch Sie mit Futter versorgt werden. Nahrungsmittelreste haben im Garten nichts zu suchen - weder in offenen Behältnissen bei der Mülltonne noch auf dem Komposthaufen. Auch Vogelfutter und Saatgut sind Nahrung für Nager. Lagern Sie diese Sachen so, dass Nager nicht daran gelangen können, und füttern Sie Vögel grundsätzlich nur im strengen Winter. Auch dann sollten Sie so gefüttert werden, dass Nager nicht an das Futter gelangen können.
  • Halten Sie Ordnung im Garten. Berge mit trockenem Gehölz, Planen, Stoffe und Ähnliches, was über längere Zeit im Garten liegt, ist eine Einladung für Nager, sich dort ein Nest zu bauen. Denken Sie auch daran, dass die Auflagen der Gartenmöbel im Herbst nagersicher verpackt werden, denn für eine Mäusemutter sind diese Kissen nur eines: ein tolles Nest für den Winter.
  • Fast alle Nager haben Angst vor Raubvögeln. Gestrüpp, Bäume mit ausladenden Kronen, aber auch Wäscheleinen bieten Nagern Schutz vor Angriffen aus der Luft. Lichten Sie die Bäume aus, schneiden Sie Büsche zurück und klappen Sie die Wäschespinne zu, wenn diese nicht gebraucht wird. Das wird zwar keinen Habicht in den Garten locken, aber die Nager fühlen sich nicht mehr so sicher.
  • Auch Elstern und Krähen machen Nagern das Leben schwer und ein paar Sitzstangen für diese Vögel können diesen Gelegenheit bieten, nach Nagern im Garten zu jagen.
  • Mähen Sie den Rasen regelmäßig. Keine Maus mag einen Rasen, der nur wenige Zentimeter hoch ist, während Gras, das über 10 cm in die Höhe gewachsen ist, Nagern viel Schutz bietet.
  • Hunde und Katzen, die regelmäßig den Garten aufsuchen, sind, wenn der Garten keine Versteckmöglichkeiten bietet, eine Möglichkeit, Nager aus dem Garten zu scheuchen. Vielleicht locken Sie ein paar Katzen aus der Nachbarschaft an, indem Sie diesen ein paar (artgerechte!) Leckerchen reichen.

Chemische Bekämpfungsmittel, Ultraschall oder anderer Lärm vertreiben die Nager dagegen, wenn überhaupt, nur für kurze Zeit aus dem Garten. Die Nager lernen schnell, dass ihnen nichts geschieht.

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