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Nähen von Applikationen - so gelingt es Ihnen

Nähen von Applikationen - so gelingt es Ihnen1:38
Video von Laura Klemke1:38

Mit Applikationen können Sie schnell etwas verzieren. Das Applizieren ist nicht schwer und als Handarbeitstechnik auch vom Anfänger leicht zu bewerkstelligen. Kleine Stoffreste können manchmal Wunder bewirken.

Was Sie benötigen:

  • Stoff für die Applikation
  • Nadel und Faden
  • Karton oder Plastikfolie für die Schablone
  • Schere
  • Bügeleisen

Mit Applikationen können Sie viele Kleidungsstücke oder auch Deko-Stoffe für den Wohnraum aufpeppen. Ob auf Kissen, bei Kleinkindern auf den Knien der Hose, auf einer Tasche, einem Beutel oder auf Pullovern, Jacken, Blusen - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Applikationen - vielfältige Ideen

  • Unter einer Applikation versteht man das Aufnähen von Mustern oder Spitzenmotiven auf einen Grundstoff. Die Motive können Sie aus Stoff ausschneiden, aus Filz oder Vlies, sie können aus zarter Spitze sein oder edlem Samt. Auch das Häkeln von Applikationen ist möglich.
  • Peppen Sie zum Beispiel schmucklose Kinderkleidung einfach durch das Aufnähen von lustigen Motiven auf. Blumen, Tiere oder Herzen, vieles ist möglich.
  • Manche Textilien im Wohnbereich erhalten durch eine Applikation erst den richtigen Pfiff. Ob es Handtücher sind, Platzdeckchen, Topflappen, Einkaufsbeutel, Turnbeutel oder eine kleine Mitteldecke für den Tisch, auch hier ist Ihre Kreativität gefragt.
  • Wenn Sie beim Nähen von Applikationen noch unsicher sind, fangen Sie nicht gleich mit komplizierten Motiven an. Ein Herz auf einer Tasche ist für Anfänger gut geeignet, wobei auch andere Applikationen nicht schwer sind.
  • Sie können Ihre Applikationen per Hand nähen. Bei kleineren Motiven ist das nicht zu aufwendig. Es geht aber auch mit der Nähmaschine.

Das Nähen nennt man Applizieren

  1. Da Applikationen oft runde und unregelmäßige Formen haben, kommen Sie um die Verwendung von Schablonen nicht herum. 
  2. Fertigen Sie sich eine Schablone aus Karton oder Plastikfolie an. Diese muss genau die Größe der künftigen Applikation haben, also ohne Nahtzugabe. Wenn Sie über die Schablone bügeln wollen (siehe Schritt vier), dann ist Karton besser als Plastik.
  3. Übertragen Sie mithilfe der Schablone die Form auf den Stoff und schneiden Sie Ihre Applikation aus. Wenn es Stoff ist, den Sie sonst beim Nähen auch versäubern würden, schneiden Sie mit einer Nahtzugabe von sechs oder etwas mehr Millimetern aus.
  4. Legen Sie die ausgeschnittene Applikation auf die Schablone und bügeln Sie die Nahtzugabe um diese herum. Mit Sprühstärke können Sie die umgebügelten Nahtzugaben zusätzlich festigen.
  5. Heften Sie nun Ihre Applikationen auf den Grundstoff, also dorthin, wo die Applikation sitzen soll. Es geht mit Stecknadeln oder auch mit einfachem Heftstich.
  6. Anschließend nähen Sie das Ganze mit einem feinen Zickzack-Stich Ihrer Maschine fest oder auch mit der Hand. Achten Sie dabei auf die Farbe des Fadens, denn dieser ist auf der Applikation zu sehen.
  7. Es ist auch möglich, dass Sie das Stück Stoff, aus dem Sie die Applikation schneiden wollen, auf etwas Bügelfließ aufbügeln. Dann zeichnen Sie die Applikation auf und schneiden direkt ohne Nahtzugabe zu. Die auf Vlies gebügelte Applikation ist etwas fester, als wenn Sie den reinen Stoff verwenden.  Probieren Sie aus, was für Ihren Zweck besser geeignet ist.


Viel Spaß mein Nähen und beim Entwerfen verschiedener Applikationen.

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