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Nackenstützkissen - so schonen Sie Ihre Nackenmuskeln

Immer dieser verspannte Nacken! Dieser Klagelaut könnte auch aus Ihrem Munde kommen? Dann sollten Sie vielleicht über ein neues Kopfkissen nachdenken, ein Nackenstützkissen.

Wenn Sie eine verspannte Halsmuskulatur haben, können Nackenstützkissen helfen.
Wenn Sie eine verspannte Halsmuskulatur haben, können Nackenstützkissen helfen.

Untersuchungen haben ergeben, dass Nackenstützkissen tatsächlich Menschen helfen können, die oft über eine verspannte Muskulatur im Hals-und Nackenbereich klagen. Wichtig ist allerdings vorrangig, den Ursachen solcher Verspannungen auf den Grund zu kommen. Meist sind das nämlich Fehlhaltungen, die tagsüber eingenommen werden, und das kann auch das beste Nackenstützkissen das Problem nicht lösen. Aber es kann zu einem entspannteren Schlaf verhelfen.

Wie ein Nackenstützkissen wirkt

  • Nackenstützkissen gibt es in verschiedenen Größen und Materialien und zu unterschiedlichen Preisen. Üblicherweise sind sie entweder ca. 40x80 cm oder 35x65 cm groß. Die Füllung besteht meist aus Latex oder Polyurethanschaum bzw. aus einem mehrschichtigen System von beiden, aber auch diverse andere Mischsysteme (Fünf-Kammer-Stützkissen u.a.) sind inzwischen auf dem Markt, so dass es inzwischen recht schwierig scheint, aus dem Angebot das "richtige" Nackenstützkissen zu finden.
  • Die stützende Wirkung eines Nackenstützkissens ergibt sich zum einen aus dem Material, das ein Durchliegen verhindert, zum anderen aus seiner Form. Das Kissen hat an einer Seite eine Erhöhung, wodurch Sie den Kopf sowohl in Seiten-als auch in Rückenlage in einer gewissen Höhe abgestützt ablegen. Diese erhöhte Zone füllt den Nacken aus und am Kissen liegen die Schultern direkt an.
  • Die optimale Abstützhöhe hat also etwas mit Ihrer Schulterbreite zu tun, und auch der Abstützwinkel ist bei jedem ein anderer. Gerade wenn Sie auf der Seite schlafen, ist die Höhe des Kissens von Bedeutung. Ist es höher als ihre halbe Schulterbreite, dann müssten Sie ihren Kopf quasi nach oben recken, um ihn ablegen zu können.
  • Sie sollten sich bei der Wahl Ihres Kissens also auf jeden Fall für eines entscheiden, bei dem Sie mindestens eine Schaumstofflage entfernen resp. hinzufügen können, um die optimale Höhe zu erreichen. Noch besser ist es, wenn das Kissen neben solchen herausnehmbaren Platten etwas Vergleichbares auch an den Seiten bietet, damit Ihr Kopf optimal unterstützt wird, wenn Sie in Seitenlage schlafen.
  • Bei einem genau passenden Nackenstützkissen sollten Halswirbelsäule und Nackenpartie quasi spannungsfrei sein. Wenn Sie in den ersten Nächten - vor allem in der Seitenlage - dennoch einen gewissen Druck spüren, dann ist das normal. Dieses Druckgefühl kommt vom Gewicht des Kopfes und vergeht schnell.

Kissen nach Maß

  • Wer sich etwas besonders Gutes tun möchte, kann sich sein Nackenstützkissen sogar nach Maß anfertigen lassen. Preislich liegen solche Maßkissen im oberen Drittel, aber wenn Sie bedenken, welche und wieviel Maße hier abgefragt werden, um Ihr optimales Kissen herzustellen, dann wird schnell klar, welche Bedeutung solche genauen Messungen haben. Und damit ist Ihr "perfektes Kissen" ganz sicher nicht überteuert. Und sollte es nicht klappen, dann können Sie es auch zurückschicken.
  • Allgemein kann man zum Thema Nackenstützkissen sagen: Spätestens, wenn Sie morgens entspannt und ohne Nackenschmerzen aufwachen, werden Sie Ihr neues Kissen nicht mehr missen wollen. Das sagen die Hersteller. Und die Mediziner bestätigen dies, wenn das Nackenstützkissen genau passt.
  • In diesem Sinne gilt: "Probieren geht über studieren". Und sollten Sie zu den Menschen gehören, die vielleicht nicht gut mit einem Nackenstützkissen zurecht kommen: Es gibt auch "Seitenschläferkissen", Kissen mit Wasserfüllung usw. Klar ist Eines unbedingt: Ein gutes Kissen ist so wichtig wie eine gute Matratze. Notfalls müssen Sie ein wenig herumprobieren.
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