- 15.09.2011 Miriam Zander
Im Sommer kann das ganz schnell gehen. Ihnen ist heiß, Sie machen das Fenster auf und genießen den kühlen Wind und am nächsten Tag haben Sie Nackenschmerzen. Durch Zugluft kann so etwas ganz schnell passieren und das, obwohl Sie es nicht als kalt empfinden. Wird der Nacken auch noch steif und können Sie den Kopf nicht mehr richtig drehen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Nackenschmerzen richtig behandeln
- Der Nackenbereich sollte warmgehalten werden. Die Wärme lindert die Schmerzen und bald können Sie ihn auch wieder normal bewegen.
- Im Sommer fällt das zwar schwer, aber wickeln Sie sich dann einen dünnen Schal um den Hals. So bleibt der Nacken vor weiterer Zugluft geschützt und wird gewärmt.
- Sie können sich auch mit einer Infrarotlampe bestrahlen. Setzen Sie sich vor die Lampe, der Abstand sollte etwa 30 cm betragen. Richten Sie die Lampe genau auf Ihren Nacken und lassen Sie sich etwa 10 Minuten bestrahlen. Die Wärme hilft sehr gut. Nach der Bestrahlung wärmen Sie den Nacken mit einem Schal gleich weiter.
- Natürlich können Sie sich auch einfach eine Wärmflasche auf den Schulter-Nacken-Bereich legen. Ideal ist es, wenn Sie die Wärmflasche unter ein dünnes Kissen legen und sich dann im Bett einfach drauflegen. So wird der Nacken in der Nacht schön warmgehalten.
- Wenn Sie die Möglichkeit haben, gehen Sie zu einer Massage. Dort wird man vor der Behandlung erst eine Fangopackung machen, das ist heißer Schlamm, der auf die schmerzende Stelle kommt. Die Wärme lockert die Muskulatur und bereitet sie auf die Massage vor. Bei der anschließenden Massage werden dann die Muskeln gelockert, der Schmerz wird gleich weniger.
Nackenschmerzen durch Zugluft kann man verhindern, indem Sie dieser aus dem Weg gehen oder immer einen dünnen Schal dabei haben, den Sie notfalls um den Hals legen können.