- 23.08.2011 Caroline Schröder
- Isolierwolle in Bahnen
- Aluminiumklebeband
- Bindedraht
Eine nachträgliche Dachisolierung erhöht den Wohnwert des Hauses und hilft, Heizkosten zu sparen. Bevor das Dach isoliert wird, sollten Sie jedoch vor allem bei älteren Häusern prüfen, ob der Dachstuhl und die Dacheindeckung noch in einem guten Zustand sind und das Dach optimal abdichten. Wenn es durchregnet, wird die nachträgliche Dachisolierung mit der Zeit zerstört.
Die nachträgliche Dachisolierung installieren
- Zunächst müssen Sie die alte Dachisolierung entfernen, soweit eine solche vorhanden ist. Um die neue Dachisolierung aufzubringen, darf sich zwischen den Dachlatten nichts befinden. Die nachträgliche Dachisolierung wird direkt auf dem Windschutz aufgebracht, der sich unter den Dachsteinen befindet.
- Die Isolierwolle können Sie in Bahnen kaufen, diese gibt es in unterschiedlichen Breiten. Sie sollte den Raum zwischen den Dachbalken vollständig ausfüllen. Bevor Sie die erste Bahn aufbringen, müssen Sie einen Bindedraht quer über das ganze Dach spannen. Beginnen Sie dann mit der Verlegung der ersten Bahn Isolierwolle, indem Sie diese hinter den Bindedraht schieben. Installieren Sie weiter oben einen weiteren Bindedraht. Er dient dazu, die Bahn Isolierwolle zu halten, bis Sie diese endgültig befestigt haben.
- Verfahren Sie mit allen weiteren Bahnen wie beschrieben. Wenn Sie das gesamte Dach mit Isolierwolle ausgelegt haben, verkleben Sie die Stellen, an denen sich die Bahnen berühren, mit Aluminiumklebeband. Danach können Sie die Bindedrähte entfernen, denn die Isolierung ist nun fest in den Dachsparren verankert.
- Nun können Sie den Raum nach Ihren Wünschen gestalten. Die Dachisolierung kann mit Holz oder Gipskarton verkleidet werden, wenn Sie den Raum wohnlich herrichten möchten.