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Nachtdienst im Krankenhaus - so bleiben Sie fit

Wer Nachtdienst im Krankenhaus macht, kann ein Lied davon singen: Es ist manchmal ziemlich schwierig, wach zu bleiben. Vor allen Dingen, wenn die Krankenschwester einen beobachtenden Job hat. Es gibt aber gute Möglichkeiten, fit zu bleiben.

Nachtdienst im Krankenhaus ist mitunter schwer.
Nachtdienst im Krankenhaus ist mitunter schwer. © Christa_El_Kashef / Pixelio

Wann beginnt der Nachtdienst im Krankenhaus

Im Krankenhaus gibt es natürlich viele Abteilungen. Und je nachdem, in welcher Abteilung Sie arbeiten, kann der Nachtdienst besonders anstrengend sein. Haben Sie viel zutun, werden Sie wahrscheinlich weniger müde sein, als wenn Sie in einer beobachtenden Abteilung arbeiten, wie zum Beispiel in einem Schlaflabor.

  • In der Krankenpflegeausbildung kommt im Oberkurs der erste Nachtdienst auf den Schüler zu. Wenn jemand im Oberkurs ist, befindet man sich im letzten Ausbildungsjahr.
  • Ab diesem Zeitpunkt müssen die Schüler mindestens acht Nächte absolvieren. Nun bekommen die Schüler natürlich auch mehr Geld: die Nachtdienstzulage.
  • Sind Sie noch Schüler, dürfen Sie natürlich nur mit einer examinierten Krankenschwester arbeiten. Dazu gehört, dass Sie sich den Gegebenheiten anpassen: den stationsüblichen Abläufen, der Arbeitsweise und natürlich dem Tempo der Krankenschwestern.
  • In der Regel werden beim Nachtdienst drei Rundgänge geplant. Der erste ist vor der Nachtruhe.
  • Danach erfolgt meist die Schreibarbeit mithilfe der sogenannten Patientenkurven. Dazu braucht man Ruhe. Je nachdem, wie spät es ist, kann jetzt bereits die erste Müdigkeit auftreten und die Konzentration nachlassen.
  • Der nächste Rundgang wird in der Regel um Mitternacht gestartet, die Lage in den Patientenzimmern wird überprüft.
  • Es erfolgen immer wieder Schreibarbeiten, da alles sorgfältig dokumentiert werden muss.
  • Kurz vor Ende der Nachtschicht erfolgt der dritte Rundgang.
  • Natürlich klingelt zwischendurch ein Patient, jemand muss gelagert werden oder es wird eine neue Infusion angehängt.

Besonders schwierig ist der Nachtdienst auf der Intensivstation, hier stehen die Patienten permanent unter Beobachtung. In einem Schlaflabor gibt es weniger zu tun. Sind die Patienten alle an die entsprechenden Kabel gehängt, werden Sie die ganze Nacht beobachtet. Auch hier muss man natürlich fit bleiben.

So bleiben Sie fit

  • Die erste Nacht ist vielleicht noch in Ordnung. Haben Sie zwei oder sogar mehrere Nachtdienste hintereinander, kann schon mal die Konzentration nachlassen.
  • Im Krankenhaus ist meist auch nachts Betrieb. Was aber, wenn es sehr ruhig ist und Sie nicht so viel zu tun haben?
  • Bevor Sie den Nachtdienst im Krankenhaus beginnen, sollten Sie auf jeden Fall Sauerstoff getankt haben. Gehen Sie vorher noch etwas spazieren und atmen Sie die frische Luft ein.
  • Währen der Nacht sollten Sie viel Wasser trinken, mindestens zwei Liter. Damit bleibt Ihr Gehirn in Schwung, das aus circa siebzig Prozent Wasser besteht. Auch Kräutertees oder Saftschorlen helfen gut. Der Kaffee oder der Espresso hilft meist nur kurzfristig.
  • Wenn Sie merken, dass Sie müde werden, stehen Sie auf und recken und strecken Sie sich. Machen Sie, wenn möglich, Liegestützen oder sogar den Hampelmann. Der Kreislauf kommt in Schwung, die Gefäße erweitern sich und die gute Durchblutung (auch im Gehirn) hilft Ihnen, wach zu bleiben.

Wichtig ist, dass Sie versuchen, vorher genügend zu schlafen. Leider ist ein Problem des Nachtdienstes im Krankenhaus, dass Schlafstörungen auftreten können. Tagsüber kann man nicht so erholsam schlafen, wie in der Nacht. Die Rollläden sollten ganz heruntergelassen werden, damit kein Licht in das Zimmer fällt. Stopfen Sie sich Ohrstöpsel in die Ohren, damit Sie die Umgebungsgeräusche nicht hören.

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