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Nachtaufnahmen mit der Spiegelreflex-Kamera machen - so geht's

Nachtaufnahmen sind eine schwierige Disziplin der Fotografie, können aber sehr interessante und ungewöhnliche Effekte erzeugen. Eine Spiegelreflexkamera ist dazu jedoch deutlich von Vorteil.

Nachtaufnahmen ermöglichen ganz neue Effekte.
Nachtaufnahmen ermöglichen ganz neue Effekte.

Was Sie benötigen:

  • Stativ
  • DSLR mit Spiegelvorauslösung
  • Fernauslöser

Nachtaufnahmen und wie sie entstehen

  • Nachtaufnahmen sind eine schwierige Form der Fotografie, da Sie ganz spezielle Anforderungen an die Aufnahmetechnik und die Ausrüstung stellen. Dafür wird der Fotograf mit einmaligen Effekten belohnt, wenn die Aufnahme gelungen ist.
  • Bekannt sein dürften die typischen Nachtaufnahmen von Straßen oder anderen befahrenen Wegen. Durch die lange Belichtungszeit, die alleine schon aufgrund der Lichtverhältnisse nötig ist, sind die einzelnen Fahrzeuge oder alle sich bewegenden Objekte unsichtbar. Stattdessen ist nur die Lichtspur sichtbar, die diese Objekte erzeugen.
  • Derselbe Effekt kann auch bei Sternen erzeugt werden. Hier ist immer wichtig zu wissen, wie die Aufnahme später wirken soll. Der Sternenhimmel bewegt sich schneller als gemeinhin angenommen wird. So können selbst relativ (für Nachtfotografie) kurze Belichtungszeiten dazu führen, dass ein Stern nicht mehr als Punkt, sondern als Strich auf dem Foto erscheint.

Die richtigen Einstellungen an der Spiegelreflexkamera

  • Für saubere Nachtaufnahmen sollten Sie grundsätzlich im manuellen Modus an ihrer Spiegelreflexkamera fotografieren, da die Belichtungsmessung der Kamera in der Nacht nicht zuverlässig funktioniert. Die richtige Kombination aus Blende und Belichtungszeit sind hier häufig Erfahrungswerte oder schlichte "Trial-and-Error" Ergebnisse.
  • Da die Belichtungszeiten unter Umständen sehr lang werden können, ist ein Stativ absolute Pflicht. Ebenso, falls es die Spiegelreflexkamera erlaubt, sollte ein Fernauslöser genutzt werden, um die Kamera durch das Drücken des Auslösers nicht zu verwackeln. Noch vorsichtiger agieren Sie, wenn ihre Spiegelreflexkamera eine Spiegelvorauslösung besitzt. Damit wird selbst der Spiegelschlag der Kamera nicht mehr zum Problem.
  • Wenn Sie eh sehr lange Belichtungszeiten nutzen, versuchen Sie den ISO-Wert so gering wie möglich zu halten. Langzeitbelichtungen verstärken das Rauschen, daher sollten Sie dort durch einen geringen ISO-Wert gegensteuern, solange Sie dann noch ihre geplante Belichtungszeit einhalten können.
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