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Nach dem Hörsturz auf Dauer wieder voll belastbar - so gelingt es

Ein Hörsturz ist häufig ein einschneidendes Erlebnis im Leben des Betroffenen. Von heute auf morgen tritt eine meist einseitige Schwerhörigkeit auf, die so stark sein kann, dass der Erkrankte völlig taub ist. Bei vielen der Betroffenen kommt es in den Wochen danach zu einer Heilung - beziehungsweise Verbesserung der Beschwerden. Leider besteht häufig das Risiko eines Rückfalls. Je nach Ursache sind daher einige Sachen zu beachten, um auch auf Dauer möglichst von einem erneuten Hörsturz verschont zu bleiben.

Schwerhörigkeit durch einen Hörsturz.
Schwerhörigkeit durch einen Hörsturz.

Einen erneuten Hörsturz vermeiden

Die Ursachen für einen Hörsturz sind nicht eindeutig erforscht. Es gibt zahlreiche Auslöser oder Verstärker, die dazu führen können, dass das Innenohr nicht oder schlecht durchblutet wird und Taubheit auftritt. Überlegen Sie daher, welche Auslöser auf Sie zutreffen könnten und verändern Sie Ihr Leben dementsprechend, damit ein erneuter Hörsturz auf Dauer ausbleibt.

  • Leiden Sie unter Übergewicht, sollten Sie versuchen, dieses zu reduzieren. Eine ausgewogene Ernährung mit Vollkornprodukten, magerem Fleisch oder Fisch sowie viel frischem Obst und Gemüse führt dazu, dass Sie Gewicht verlieren, mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt sind und gleichzeitig kein Hungergefühl verspüren.
  • Eine Ernährungsumstellung sollten Sie ebenfalls durchführen, wenn Sie unter erhöhten Blutfettwerten oder Diabetes mellitus leiden.
  • Auch Herzerkrankungen stehen im Verdacht, einen Hörsturz auslösen zu können. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Sie von Ihrem Arzt medikamentös gut eingestellt sind. Je nach Ihrem gesundheitlichen Zustand sollten Sie auf körperliche Anstrengungen verzichten oder moderates Kreislauftraining durchführen. Ihr Arzt wird Ihnen einige Hinweise über die Lebensführung bei Ihrer Erkrankung geben, an die Sie sich halten sollten.
  • Eine Minderdurchblutung des Innenohres kann durch ein Blutgerinnsel hervorgerufen werden. Solche Gerinnsel entstehen zum Beispiel, wenn ein zu hoher Blutdruck herrscht. Neben der medikamentösen Behandlung von hohem Blutdruck sind häufig auch Entspannungsübungen wie Yoga oder autogenes Training hilfreich, um den Blutdruck auf Dauer zu senken.
  • Eine erhöhte Gerinnungsneigung des Blutes kann ebenfalls ein Blutgerinnsel bedingen. Da diese außerdem zu einem Schlaganfall führen können, ist es äußerst wichtig, dass Sie von Ihrem Arzt ein Blut verdünnendes Medikament erhalten. Außerdem achten Sie darauf, dass Sie ausreichend trinken. Ist die Flüssigkeitsaufnahme eingeschränkt, verdickt das Blut, was ebenfalls eine Gerinnselbildung begünstigt.
  • Über den Hals wird der Kopf mit Blut versorgt. Erkrankungen der Halswirbelsäule können daher unter Umständen dazu führen, dass Blutgefäße eingeengt werden und der Blutfluss dadurch eingeschränkt wird. Leiden Sie unter Beschwerden der Halswirbelsäule, ist es wichtig, dass Sie Kontakt mit einem Physiotherapeuten aufnehmen und regelmäßig Ihre Übungen praktizieren.
  • Nikotin und Alkohol haben einen negativen Einfluss auf den Zustand der Blutgefäße. Gerade die kleinen Gefäße im Innenohr können darunter leiden. Um auf Dauer keinen weiteren Hörsturz zu bekommen, ist es daher ratsam, den Konsum einzustellen.
  • Die Psyche scheint ein wichtiger Faktor zu sein, wenn es um die Entstehung eines Hörsturzes geht. Stress, Belastungen oder Krisen können dazu führen, dass „man nichts mehr hören mag“ - das Ohr macht dicht. Überlegen Sie nach einem Hörsturz, was Sie belastet und wie Sie diese Faktoren möglichst beseitigen können. Hilfreich ist es oft außerdem, wenn Sie eine Entspannungsmethode erlernen, um in Zukunft und auf Dauer besser mit Stress umgehen zu können.
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