Was Sie benötigen:
  • Antrag auf Mutterschutz
  • Wenn Sie heute schwanger werden haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf Mutterschutz. Während noch vor Jahren die Möglichkeit bestand, dass der Arbeitgeber eine Schwangere bei Kenntniserlangung der Schwangerschaft entlassen konnte, geht das heute natürlich nicht mehr. Im Gegenteil, die werdende Mutter ist hierbei besonders geschützt, ohne diesen Mutterschutz beantragen zu müssen.

Werdende Mütter erhalten ohne Antrag Mutterschutz

  • Natürlich müssen Sie Ihrem Arbeitgeber Ihre Schwangerschaft mitteilen. Damit sollten Sie allerdings abwarten bis die ersten 3 Monate vergangen sind, da in dieser Zeit immer noch die Gefahr besteht, dass Sie eine Fehlgeburt erleiden könnten. Die Mutterschutzzeit kann aus gesundheitlichen Gründen mittels eines ärztlichen Attestes verlängert werden.
  • Haben Sie bei Ihren Arbeitgeber darüber unterrichtet dass Sie schwanger sind müssen Sie weiter nichts beantragen. Nun tritt der gesetzliche Mutterschutz in Kraft welcher besagt, dass Sie auch das Recht haben, später wieder an Ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren zu können.
  • Sie haben dann das Recht 6 Wochen vor der Geburt und 8 bis 12 Wochen ( bei Mehrlingsgeburt) nach der Geburt nicht mehr arbeiten zu müssen. Da diese Zeit relativ kurz angesetzt ist, treffen viele Schwangere auch eine Vereinbarung mit Ihrem Arbeitgeber dahingehend, dass diese Zeit dementsprechend verlängert wird.
  • Vor Beginn des Mutterschutzes sind Sie auch am Arbeitsplatz besonders geschützt, indem Sie keine gefährdenden Arbeiten ausführen dürfen und Sie die Möglichkeit haben Ruhezeiten einzuhalten.
  • Das Ihnen zustehende Mutterschutzgeld müssen Sie allerdings bei Ihrer Krankenkasse frühzeitig beantragen. Hier bezahlt einen Teil die Krankenkasse und den Rest der Arbeitgeber, aber nur für die Zeit des Mutterschutzes.