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Muttermilch abzugeben - so nutzen Sie Milchbanken

Vor allem stillende Mütter, die ihre Milch abpumpen, haben häufig überschüssige Muttermilch abzugeben. Im Folgenden erfahren Sie Wissenswertes über Milchbanken in Deutschland.

Gesunde Babys durch Stillen.
Gesunde Babys durch Stillen.

Muttermilch - wichtig fürs Baby

  • Nicht jede Mutter hat genügend Muttermilch für ihr Baby. Umso wichtiger sind die Frauen, die überschüssige Muttermilch abzugeben haben.
  • In der Milch sind wichtige Nährstoffe fürs neugeborene Baby enthalten, die es braucht, um Abwehrkräfte für sein späteres Leben zu entwickeln. Außerdem ist sie leicht verdaulich und verhindert so Magen-Darm-Störungen.
  • In Milchbanken haben Frauen, die zu viel Muttermilch haben, die Möglichkeit, Ihre Milch abzugeben. In der sogenannten Milchküche wird die Milch dann aufbereitet und an bedürftige Säuglinge weitergegeben.
  • Da es in Deutschland insgesamt nur noch neun Milchbanken gibt, kommt nicht jede Frau in den Genuss, Ihr Kind mit Muttermilch zu füttern. In diesen Fällen hilft es, die Kleinanzeigen zu studieren. Viele Mütter inserieren, um ihre überschüssige Muttermilch nicht abgeben zu müssen. Hier ist allerdings das Risiko recht hoch, Krankheitskeime über die Muttermilch an das Baby weiterzugeben.

Milch abzugeben, aber wie?

  • Wenn auch Sie zu den Frauen gehören, die Muttermilch abzugeben haben, können Sie sich an eine der neun Sammelstellen im Internet wenden.
  • Doch nicht jede Frau darf Muttermilch spenden. Nur gesunde Frauen dürfen Milch abgeben. Diese werden dann auf HIV, Toxoplasmose, Hepatitis und andere Krankheiten untersucht. Sie dürfen nicht rauchen, trinken und auch keine Medikamente oder gar Drogen nehmen.
  • Sind Sie zur Muttermilchspende zugelassen worden, können Sie Ihre Milch zur Sammelstelle bringen oder problemlos von einem Mitarbeiter abholen lassen, der Ihre Muttermilch für Sie zur Sammelstelle bringt, wo sie aufbereitet wird.
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