Diagnose im MRT

  • Das MRT wird vor allem eingesetzt, wenn es darum geht, Gewebe und Organe in ihren Feinheiten darzustellen.
  • So kann ein MRT bei Ihnen verschrieben werden, wenn Ihr Arzt eine Entzündung in einem Gelenk vermutet, einen Knochenbruch bestätigen oder einen Tumor in einem Organ ausschließen muss.
  • Der Vorteil eines MRTs ist, dass man zahlreiche Schnittbilder des entsprechenden Körperteils erstellen kann, sodass Diagnosen immer relativ sichergestellt werden. Um ganz sicher zu gehen, folgen eventuell weitere Untersuchungen.
  • Werden Sie ganz ins MRT geschoben, wird es wahrscheinlich relativ laut um Sie herum werden. Dies sind Magnetfelder, die für diese Untersuchungsmethode immer genutzt werden und die Geräusche verursachen. Ihr Körper geht in Resonanz mit diesen Magnetfeldern und bildet durch eine ausgefeilte Technologie elektrische Signale, die in Bilder umgewandelt werden.
  • Immer ins MRT muss man, wenn Hirn- oder Nervengewebe dargestellt werden soll, da dies mit anderen Verfahren, wie zum Beispiel dem Röntgen, nicht möglich ist.
  • Über das MRT lassen sich außerdem Organe in Bewegung darstellen, indem innerhalb einer Sekunde zahlreiche Bilder gemacht werden, die aneinander gesetzt einen kleinen Film ergeben. Zwar ist dies eingeschränkt auch im Ultraschall möglich, das MRT ist jedoch detaillierter.
  • Schädigenden Röntgenstrahlen werden Sie nicht ausgesetzt, wenn Sie ganz ins MRT müssen.
  • Je nachdem, welches Gerät im entsprechenden Krankenhaus vorhanden ist, kann es sein, dass Sie dafür mit dem ganzen Körper in die Röhre geschoben werden.

Muss man immer ganz ins Magnetfeld?

  • Wenn Ihnen schon bei dem Gedanken daran, dass Sie eventuell ganz ins MRT müssen, anders wird, lassen Sie sich von Ihrem Arzt bezüglich der Untersuchung genau aufklären.
  • Es geht vielen Menschen ähnlich, sodass man sich nicht wegen seiner Angst schämen muss.
  • Vielleicht muss man aufgrund Ihrer Erkrankung nicht ganz ins MRT; fragen Sie Ihren Arzt.
  • Mittlerweile gibt es Geräte, bei denen die Röhre eine größere Öffnung hat, sodass Sie sich nicht ganz so eingeengt fühlen werden.
  • Vielleicht verfügt Ihr Krankenhaus sogar über ein offenes MRT. Hier muss man nicht ganz in die Röhre geschoben werden. Solch ein MRT ist immer zu einer Seite geöffnet, sodass zum einen ängstliche Patienten sich wohler fühlen, zum anderen das Krankenhauspersonal immer schneller den Patienten erreichen kann.
  • Haben Sie trotz eines ausführlichen Aufklärungsgespräches mit dem behandelnden Arzt Angst vor der Untersuchung, sprechen Sie ihn auf eine leichte Sedierung an. Eventuell erhalten Sie vorher eine Tablette, die Ihre Angst verschwinden lässt. Bei starken Ängsten ist eventuell sogar eine leichte Narkose nötig.
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