- 05.01.2011 Iris Gödecker
Besser als jede Therapie ist natürlich die Prophylaxe. Dies funktioniert nur nicht immer. Durch zu wenig oder gar keine Bewegung, aber auch durch zu viel Sport kann es zu Muskelverhärtungen kommen. Zu wenig Magnesium und zu wenig Flüssigkeitszufuhr sind ebenfalls ausschlaggebend.
Mit Quarkwickeln die Muskelverhärtung lösen
- Quarkwickel wirken abschwellend, kühlend, entzündungshemmend und lindern den Schmerz. Eine Behandlung mit Quark ist eine schonende Methode.
- Kaufen Sie 500 Gramm Quark. Die Sorte spielt hierbei keine Rolle. Einige Menschen nehmen unbehandelten Quark, da er Allergien auslösen kann.
- Streichen Sie den Quark auf ein Leinen- oder Baumwolltuch. Falten Sie das Tuch, damit der Quark nicht direkt auf der Haut liegt. Der Wickel sieht dann in etwa wie ein Päckchen aus.
- Der Quarkwickel kommt direkt auf die schmerzende Stelle. Fixieren Sie die Stelle mit einem Verband oder Ähnlichem.
- Wickeln Sie nicht zu fest, sonst kann es zu einem Wärmestau kommen.
- Für die Muskelverhärtung ist die Behandlung sehr entspannend und kühlend.
- Nehmen Sie den Wickel von der behandelnden Stelle, sobald dieser warm geworden ist. Meist ist der Quark dann auch trocken. Sie können ihn ebenso über Nacht einwirken lassen.
- Gönnen Sie sich Ruhe. Die Verhärtung sollte nach ca. fünf Tagen verschwunden sein. Ist das nicht der Fall, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
- Der Quarkwickel ist auch gut bei z. B. Rheuma, Verstauchungen und Blutergüssen.