Mückenstiche - was hilft?

Mückenstiche können gefährlich sein. Mückenstiche können gefährlich sein.
Mückenstiche sind, neben der Tatsache, dass diese meistens oft stark jucken, oft auch eine Gefahr für die Gesundheit. Daher sollte man sich richtig verhalten und sich mit den richtigen Mitteln und Maßnahmen vor weiteren gesundheitlichen Einbußen schützen. Was dabei optimal hilft, richtet sich nach dem Status des Insektenstichs.
Dirk Markendorf
22.02.2012 Dirk Markendorf
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Hautarzt
  • Anti-Allergikum
  • Aloe-Vera-Gel
  • Sauberer Waschlappen
  • Kosmetiktuch
  • Eiswürfel
  • Kühlpad

Mückenstiche - Gesundheitsgefährdung und Risiken

Mückenstiche gelten für gewöhnlich als harmlos und bilden sich selbst wieder zurück. Dabei sollte man die Einstiche allerdings im Auge behalten.

  • Was gegen den Juckreiz zwar meistens kurzfristig hilft, nämlich das Kratzen, stellt nicht unbedingt die beste Alternative im Umgang mit Mückenstichen dar. Denn häufig kratzt man die Haut auf und öffnet somit für Bakterien, Keime, Schmutz eine Barriere, sodass sich die Haut akut entzünden kann.
  • Für den Fall, dass Mückenstiche anschwellen, sich akut entzünden und sich die Einstichfläche auf der Haut vergrößert, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt konsultieren, denn hin und wieder können Mückenstiche auch lebensgefährliche Blutvergiftungen verursachen, denen ohne ärztliche Konsultation nicht beizukommen ist. Sie erkennen eine sich entwickelnde Blutvergiftung an einem roten Streifen unter der Haut, mit dem Sie sofort und ohne Umschweife zum Arzt gehen sollten.
  • Für den Fall, dass Sie allergisch auf Mückenstiche reagieren und dieses Ihnen bekannt ist, sollten Sie mit einem Antiallergikum dafür sorgen, dass der Stich erstens nicht größer wird und anschwillt und darüber hinaus auch nicht sich entzündet und Schmerzen verursacht.

Was bei normalen Insektenstichen effektiv hilft

Bei unauffälligen und lediglich juckenden Mückenstichen, die ansonsten nicht entzündet sind oder anderweitig eine gesundheitliche Gefahr bedeuten, können Sie diverse Mittel einsetzen. Was dabei optimal hilft, ist die Kombination der Hausmittel und Pflegeprodukte.

  1. Sollten Sie einen Mückenstich entdecken, der oft mit dem Entdecken selbst beginnt zu jucken, vermeiden Sie es, an der Haut mit Kratzen zu manipulieren.
  2. Kühlen Sie die betroffenen Mückenstiche mit kaltem Wasser, auch das Darüberlaufenlassen unter dem Wasserhahn kann durch die Kühlung den Juckreiz lindern, bzw. zum Abklingen bringen.
  3. Alternativ können Sie ein Kosmetiktuch oder einen absolut sauberen Waschlappen mit kaltem Wasser tränken und damit vorsichtig mit leichtem Druck die Mückenstiche abtupfen, um die Haut zu kühlen.
  4. Bei sehr starkem Juckreiz und einer eventuell bestehenden Schwellung mit aufflackernden Schmerzen, die auch bei den bisher genannten Maßnahmen nicht nachlassen, sollten Sie frische Eiswürfel aus sauberem Wasser machen, und die Mückenstiche damit versorgen, indem Sie den Würfel leicht über die Haut streifen. Achten Sie darauf, dass der Eiswürfel nicht zu lange auf einem Punkt bleibt, da übertriebene Kühlung der Haut bei Mückensticken oft nicht hilft, sondern schaden kann.
  5. Danach sollten Sie zur weiteren Kühlung reines Aloe-Vera-Gel auftragen. Dieses verfügt über antibiotische Wirkstoffe, die Entzündungen vorbeugen, die Haut abheilen und darüber hinaus die betroffene Hautpartie auch noch kühlen, sodass der Juckreiz der Mückenstiche unterbunden wird.
  6. Für die Nacht bietet sich neben diesen Maßnahmen ein Kühlpad an. Sie können dieses nutzen, indem das Pad aus dem Eisfach auf dem Nachttisch platziert wird. Somit können Sie bei aufkommendem Juckreiz diesen durch nächtliche Kühlung lindern, während die Kälte Entzündungen vorbeugt.

Kombinieren Sie diese Maßnahmen, sodass sich die Mückenstiche schnell wieder abbauen und Sie keinen Juckreiz erleiden müssen.

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