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Mücken im Winter - so überleben die Tiere die kalte Jahreszeit

Mücken sind im Winter relativ selten. Trotzdem sterben die Tiere während der kalten Jahreszeit nicht ab. Im Folgenden erfahren Sie Wissenswertes über diese Plagegeister.

Plagegeister des Sommers
Plagegeister des Sommers © Luise / Pixelio

Mücken - Plagegeister und Überlebenskünstler

Mücken gibt es auch im Winter. Zwar nicht in dem Maße wie in den Frühlings- und Sommermonaten, aber sie sind da.

  • Je nach Stechmückenart haben Mücken unterschiedliche Überwinterungsstrategien. Die meisten überwintern im Eistadium.
  • Bei Hausmücken hingegen überleben befruchtete Weibchen, die im Frühjahr dann beizeiten ihre Eier legen. Sie bauen im Blut eine Zuckerart an, die wie ein Frostschutzmittel wirkt und das Überleben der Weibchen sichert.
  • Höhlen, Keller und andere kühle, feuchte und geschützte Stellen bieten ideale Bedingungen zum Überleben der befruchteten Weibchen. Mückenmännchen hingegen sterben im Herbst.

Stechen Mücken im Winter?

  • Nur Mückenweibchen saugen Blut. So sichern sie sich ihre Nachkommen für die nachfolgenden Sommer. Schaffen es Mückenweibchen im Winter, ins Haus zu kommen, können sie Menschen auch dann nachts um den Schlaf bringen.
  • Der weitverbreitete Irrglaube, milde Winter würden im nächsten Sommer für eine Mückenplage sorgen, hält sich nach wie vor hartnäckig. Dabei können Mücken sogar Tiefsttemperaturen in ihren geschützten Winterquartieren und sogar im Schlamm überleben.
  • Milde Winter hingegen bringen die Weibchen in ihren Verstecken um. Durch die milden Temperaturen und die vorhandene Feuchtigkeit in den Verstecken schimmeln die Mücken und sterben.
  • Dieses massive Sterben im Winter kann im Frühjahr allerdings auch leicht wieder aufgeholt werden. Ein regnerischer Frühling mit hohen Temperaturen bietet die perfekten Brutbedingungen, sodass die Mücken, die im Winter gestorben sind, leicht wieder ausgeglichen werden.
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