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MRT - die Untersuchung ohne Angst hinter sich bringen

Sie haben eine MRT-Untersuchung vor sich? Keine Angst davor. Es hört sich meist schlimmer an, als es ist. Sie können die Untersuchung ohne Angst hinter sich bringen.

Eine MRT-Untersuchung ist manchmal notwendig.
Eine MRT-Untersuchung ist manchmal notwendig.

Gehen Sie ohne Angst zur MRT-Untersuchung

Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist mittlerweile eine der wichtigsten bildgebenden Möglichkeiten, eine Diagnose zu stellen. Sie kennen sie vielleicht auch unter dem Begriff der Kernspintomografie.

  • Meistens liegt der Patient bei der MRT-Untersuchung auf dem Rücken. Das MRT ist ein Gerät in Tunnelform.
  • Der Patient muss vollkommen ruhig liegen bleiben und auch in Ruhe atmen. Wenn Sie unruhig sind und nicht ruhig liegen können, wird es keine gute Bildqualität geben.
  • Das MRT ist sehr laut. Sie werden Klopfgeräusche hören, die aber dadurch gemindert werden, dass Sie Ohrstöpsel bekommen. Ein Kopfhörer kann noch als zusätzlicher Lärmschutz aufgesetzt werden.
  • Wenn Sie eine MRT-Untersuchung im Kniebereich haben, brauchen Sie keine Platzangst zu haben. Es wird nur der untere Bereich in den Tunnel geschoben.
  • Falls Sie Platzangst haben, weil der ganze Körper in den Tunnel gefahren wird, helfen Ihnen die Assistenten. Sie werden beruhigend auf Sie einreden. Sie bekommen - wie im Krankenhaus - einen Knopf mit in den Tunnel. Falls Sie ein Problem haben, können Sie nach Hilfe klingeln. Es wird sofort jemand bei Ihnen sein.
  • Es gibt Patienten, die eine so große Platzangst haben, dass Sie sich für die MRT-Untersuchung ein leichtes Beruhigungsmittel geben lassen. Sie müssen nur vorher dem Arzt Bescheid geben.
  • Je nachdem, welche Körperstelle im Gerätetunnel diagnostiziert werden soll, kann es bis zu einer halben Stunde dauern. Sie sollten über Ihre Platzangst mit dem Arzt oder den Assistenten besprechen.
  • Gehen Sie am besten nicht alleine hin, sondern nehmen Sie zum Beispiel Ihre Freundin mit. So müssen Sie nicht alleine Ihre Ängste ausstehen und haben jemanden zum Reden.
  • Sie dürfen während der MRT-Untersuchung sprechen. So halten Sie immer Kontakt zum Arzt oder zu einem Assistenten.
  • Manche Röntgeninstitute spielen beruhigende Musik ein. Fragen Sie danach. Es kann auch eine Augenbinde helfen, damit Sie die Umgebung und den Tunnel nicht wahrnehmen können. Versuchen Sie, ruhig zu atmen, und konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem. Das lenkt ab.
  • In sehr extremen Fällen der Platzangst kann Ihnen der Arzt auch eine leichte Narkose geben. Das wird nicht gerne gesehen, aber ist für Sie in einem solchen Fall vielleicht hilfreich.

Sprechen Sie auf jeden Fall darüber. Das erleichtert.

Eine MRT-Untersuchung dient der Diagnosestellung

  • Eine MRT-Untersuchung ist notwendig, wenn Sie Schmerzen oder andere Probleme haben, die durch andere Untersuchungen nicht diagnostiziert werden können. Es gibt in allen größeren Städten Praxen, in denen Sie sich einen Termin geben lassen können. In der Regel müssen Sie nicht lange warten, da diese Praxen ausschließlich auf Termin arbeiten.
  • Die Bilder entstehen durch die Erzeugung von sehr starken Magnetbildern in dem zu untersuchenden Bereich. Sie merken davon bis auf ein permanentes Rauschen nichts und haben auch keine Schmerzen.

Weitere Autorin: Caroline Schröder

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