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MPU nicht bestanden, was nun? - So gehen Sie richtig mit dem Nichtbestehen um

Wer zu viele Punkte ins Flensburg hatte oder wem der Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer eingezogen wurde, der muss sich in der Regel einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) unterziehen. Sollte diese nicht bestanden werden, dann stellt sich jeder die Frage: Was nun?

Ein Psychologe kann helfen, wenn Sie die MPU nicht bestanden haben.
Ein Psychologe kann helfen, wenn Sie die MPU nicht bestanden haben.

Wenn Sie bei der MPU durchgefallen sind

  • Meistens fallen die Teilnehmer einer MPU nicht bei der schriftlichen oder mündlichen Prüfung durch, sondern vor dem Psychologen. Denn diesen davon zu überzeugen, dass man nicht mehr abhängig ist, wenn man bei Drogen- oder Alkoholmissbrauch erwischt wurde, ist relativ schwierig.
  • In diesem Fall könnte man Einspruch erheben. Der Ausgang von diesem Einspruch ist jedoch von der persönlichen Geschichte abhängig und eine allgemeingültige Rechtslage ist hier nicht vorhanden. Suchen Sie sich am besten einen Anwalt, der sich mit dieser Rechtslage auskennt.

Nachfolgende Schritte, wenn der "Idiotentest" nicht bestanden wurde

  • Fechten Sie mithilfe eines Anwaltes das Ergebnis der MPU an, wenn Sie diese angeblich nicht bestanden haben.
  • Beantragen Sie einen neuen Termin für eine MPU und bereiten Sie sich extrem detailliert auf diesen zweiten Test vor. Denken Sie stets daran: Je besser Sie vorbereitet sind, desto höhere Chancen besitzen Sie, diese Prüfung zu bestehen.
  • Sie sollten in dieser Zeit weder Alkohol trinken noch andere Drogen konsumieren. Denken Sie immer daran, dass Urintests zwischendurch angeordnet werden könnten. Und diese müssen unbedingt positiv ausfallen.
  • Lassen Sie sich von einem Psychologen behandeln, der Ihnen nicht nur das Erlebnis der nicht bestandenen MPU zu verarbeiten hilft, sondern ebenfalls bei der Vorbereitung auf die nächste psychologische Prüfung der MPU helfen kann.
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