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Motten töten - so entfernen Sie die Larven

Motten gehören zu den unbeliebtesten Insekten. Die Schädlinge fressen Löcher in die Lieblingskleidung, Teppiche und sogar Teddybären. Stellen Sie einen Befall fest, sollten Sie schnell handeln und sowohl die restlichen Tiere, aber auch Motteneier und Larveneier töten. Damit Sie garantiert schädlingsfrei werden, sollten Sie mehrere Maßnahmen miteinander kombinieren.

Textilmotten richten große Schäden an.
Textilmotten richten große Schäden an. © uschi_dreiucker / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Neem-Extrakt
  • Schlupfwespen
  • Klebefallen mit Pheromonen

Motten aufspüren und bekämpfen

  • Verzichten Sie auf chemische Insektizide. Diese töten zwar die Tiere, sind für Menschen aber nicht unproblematisch. Besonders Tiere, Kleinkinder und Kranke können leiden, wenn sie die giftigen Gase einatmen.
  • Wenn Sie den Befallsherd gefunden haben, sollten Sie die betroffenen Textilien zunächst abbürsten, absaugen oder waschen. Schränke sollten Sie feucht auswischen, wischen Sie mit einem trockenen Tuch nach, denn ein feuchtes Klima begünstigt die Entwicklung der Motten.
  • Eine gute Möglichkeit, die Larven der Schädlinge zu töten, sind Schlupfwespen. Schauen Sie im Handel oder im Internet nach Kärtchen, welche die Nützlinge enthalten. Die Kärtchen legen Sie an die befallene Stelle. Wechseln Sie die Kärtchen regelmäßig aus und lassen die Schlupfwespen über einen Zeitraum von mindestens 12 Wochen ihre Arbeit tun. Wenn keine Motteneier mehr vorhanden sind, verschwinden auch die Nützlinge. 
  • Ebenfalls sehr effektiv ist Neem-Extrakt. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus dem indischen Neembaum, der als natürliches Insektizid wirkt und die Mottenlarven tötet. Sprühen Sie die Mischung auf oder reiben Sie sie in die befallenen Textilien. Nach einigen Tagen können sich die Larven nicht mehr entwickeln und sterben ab. Behandeln Sie befallene Textilien mehrmals mit dem Extrakt.

Textilmotten mit Temperaturbehandlung töten

  • Arbeiten Sie mit extremen Temperaturen, bei extremen Schwankungen können sich die Larven nicht mehr richtig entwickeln, sie sterben. Diese Methode ist hervorragend für jene Textilien geeignet, die Sie nicht waschen können, also Teppiche oder Wandbilder.
  • Große Teppiche sollten Sie zunächst bei warmen Temperaturen draußen abklopfen, damit die verbliebenen Eier und Larven austrocknen. An kalten Tagen legen Sie die Textilien bei etwa 50-60 Grad in einem Umluftherd. Lassen Sie die Textilien nicht unbeaufsichtigt. Alternativ behandeln Sie Teppiche und Co. mit einem Dampfgerät (70 Grad) oder einem Föhn. Auch Schränke sollten Sie mit einem Föhn behandeln.
  • Wollpullover und andere empfindliche Textilien legen Sie bei mindestens minus 20 Grad in die Gefriertruhe. Lassen Sie die Kleidungsstücke einen Tag in der Truhe und wiederholen die Behandlung nach ein paar Wochen.
  • Führen Sie immer wieder Erfolgskontrollen durch. Dies gelingt am besten mit Lockstoff-Fallen (Klebefallen), diese enthalten Pheromone, welche die männlichen Tiere anlocken. So können Sie herausfinden, ob und wie stark der Befall der Motten noch vorhanden ist.

Beugen Sie mit geeigneten Maßnahmen einem Mottenbefall vor.

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