- 08.12.2011 Dorothea Stuber
- Staubsauger
- Waschmaschine
- Kühltruhe
- Terpentin
- Lavendel
- Zedernholz
Die Tiefenreinigung von Teppichen ist schon grundsätzlich schwierig, sind sie von Motten befallen, reicht Absaugen oder -klopfen nicht aus.
Motten aus Teppichen entfernen
- Die Puppen von Motten werden mit Kälte oder Wärme bekämpft. Einen kleineren Teppich geben Sie also in die Waschmaschine, sofern er das verträgt. Waschen Sie den Teppich bei mindestens 60 Grad, dadurch verenden die Puppen.
- Einen nicht fest verlegten Teppich können Sie alternativ natürlich auch zur chemischen Reinigung bringen, wo sich Profis dem Problem annehmen werden.
- Auch bei deutlichen Minustemperaturen sterben die Puppen der Motten ab. Sofern vorhanden können Sie Teppiche in Ihrer Tiefkühltruhe lagern, wenn diese auf - 20 Grad oder tiefer eingestellt ist. Sie sollten dort einige Tage verbleiben.
- Theoretisch ist es möglich, die befallenen Stellen mit Vereisungsspray von Motten zu befreien. In der Realität ist jedoch die Gefahr groß, dass Sie nicht alle Puppen erwischen und Ihre Arbeit damit wirkungslos wird.
- Nur im Notfall sollten Sie zu Terpentin als Bekämpfungsmittel greifen, da das Gewebe von Teppichen unter der Behandlung in der Regel sehr leidet. Wenn Sie sich jedoch nicht anders zu helfen wissen, stellen Sie Terpentinlösung warm, beispielsweise auf der Heizung und reiben Sie damit Ihren Teppich ein.
So lagern Sie Ihren Teppich ein
- Der Geruch von Lavendel hält Kleidermotten fern. Wenn Sie Teppich einlagern möchten, so schlagen Sie ein bis zwei Lavendel-Duftsäckchen mit ein.
- Sie müssen keine teuren Duftsäckchen kaufen. Einfach getrocknete Lavendelblätter in große Teebeutel füllen und mit einer Heftklammer verschließen. Das macht kaum Mühe und ist sehr effektiv.
- Lagern Sie Ihren Teppich in einem kühlen Raum und reinigen Sie ihn vorher gründlich, um den Motten die Nahrungsgrundlage zu entziehen.
Auch Zedernholz hält Motten fern. Sie können Ihren Teppich beispielsweise regelmäßig mit Duftöl aus Zedernholz einsprühen.