Schnell ist es passiert: Motten haben sich im Kleiderschrank eingenistet. Oft kommen die Plagegeister unbemerkt durch das Fenster und nisten sich in warmen, dunklen Räumen ein. Lesen Sie hier, was Sie tun können, um Motten im Kleiderschrank wieder los zu werden.
- 16.02.2011 Diana Syring
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So erkennen Sie eine Mottenplage
- Wenn Sie Motten im Haushalt haben, hat dies nichts mit mangelnder Sauberkeit zu tun. Motten kommen durch geöffnete Fenster und suchen einen Platz zum Nisten. Dabei bevorzugen sie dunkle und warme Plätze, wie im Küchen- oder Kleiderschrank.
- Haben sie diesen erst einmal gefunden, beginnen die Motten, Ihre Kleidung anzufressen. Auch die Larven ernähren sich von Pullovern, Jacken, Hosen und anderen Kleidungsstücken in Ihrem Kleiderschrank. Weitet sich die Mottenplage aus, werden auch Teppiche und Polstermöbel befallen.
- Die Kokons haften an der Kleidung und kommen so in Kontakt mit Ihrer Haut. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch zu Allergien und Krankheiten führen.
Werden Sie die Quälgeister im Kleiderschrank los
- Heut zutage gibt es eine Vielzahl von Präparaten, die zur Mottenabwehr im Kleiderschrank hilfreich sind. Da wären z. B. Mottenkugeln, Mottenpapier und Mottenkissen.
- Eine sehr effektive Methode sind Mottenklebefallen. Diese beinhalten den Sexuallockstoff Pheromon, von dem Mottenmännchen angelockt werden. Bleiben die Männchen daran kleben, wird nach und nach die Mottenpopulation minimiert. Die Klebefallen sind für den Menschen ungiftig und geruchlos.
- Ähnlich wirkt Mottenpapier. Die Wirkstoffe Empenthrin und Chlorpyrifos greifen das Nervensystem der Motten an und töten sie ab. Auch dieses Produkt ist für den Menschen geruchlos und ungiftig.
- Zusätzlich zu den angebrachten Mottenfallen sollten Sie in Ihrem Kleiderschrank regelmäßig staubsaugen. Auch alle Nischen, in denen sich die Larven befinden, sollten gründlich gesaugt und feucht ausgewischt werden.
- Betrachten Sie Ihre Kleidung gründlich und hängen Sie nur frisch gewaschene Kleidung in den Schrank. Gerade verschwitzte Kleidung ist wegen des Proteingehaltes besonders anziehend für Motten. Waschen Sie befallende Kleidung heiß in der Waschmaschine. Ist das nicht möglich, frieren Sie diese ein paar Tage lang ein.
- Vorbeugend empfiehlt sich, ein Lavendelsäckchen oder einen Zedernholzring in den Schrank zu hängen. Beides riecht für uns Menschen angenehm, ist aber für Motten sehr unangenehm.
- Für befallende Teppiche, Polstermöbel und andere Textilien gibt es Spezialsprays zu kaufen. Beachten Sie dabei unbedingt die Gebrauchsanweisung. Eine mehrstündige Durchlüftung des Zimmers ist dabei nötig. Auch Kinder und Haustiere sollten mit dem Spray nicht in Berührung kommen. Ebenfalls sollte der Kontakt zur Kleidung und Haut verhindert werden.