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Motorrad richtig putzen - Anleitung

Ein Motorrad ist ein Schmuckstück - aber nur, wenn der Lack glänzt. Von daher sollten Sie Ihre Maschine regelmäßig putzen. Das schützt auch vor Verschleiß und Lackschäden. Doch wie gelingt eine Motorradwäsche richtig?

Damit Motorräder glänzen, sollten sie regelmäßig poliert werden.
Damit Motorräder glänzen, sollten sie regelmäßig poliert werden.

Was Sie benötigen:

  • Motorradshampoo
  • einen Schwamm
  • weiche Tücher
  • Sprühöl
  • Hartwachs
  • Cockpitspray
  • Lederfett oder Kunststoffpflege

Ein Motorrad verdreckt schnell. Es ist auf der Straße ständig Abgasen, Feinstaub und bei feuchtem Wetter, auch Schlamm und Schmutz, ausgesetzt. Dazu kommen, sollte es draußen abgestellt werden, andere Ärgernisse wie Vogelkot. Schnell passiert es da, dass selbst eine neue Maschine nach einigen Wochen nicht mehr sauber aussieht. Dann wird eine Wäsche fällig - dabei sollten Sie aber darauf achten, dass Sie Ihr Motorrad richtig putzen.

Motorrad putzen - so entfernen Sie groben Schmutz

Zunächst gilt: Putzen Sie Ihr Motorrad nie einfach an der Straße oder vor dem Haus. Aufgrund der Flüssigkeiten, die dabei in den Boden gelangen können, ist das verboten. Stattdessen sollten Sie eine SB-Waschanlage für Autos aufsuchen. Und in einer der Kabinen, können Sie die richtige Wäsche auch gleich beginnen.

  1. Stellen Sie Ihr Motorrad in einer Wäschekabine ab. Wenn Sie mögen, bedecken Sie den Sattel mit einer aufgeschnittenen Plastiktüte, die Sie an den Seiten mit Klebeband befestigen. Dann wählen Sie den herkömmlichen Druckreiniger.
  2. Spülen Sie die Maschine damit von oben bis unten ab, aber - und das ist wichtig - nicht aus nächster Nähe! Sie könnten sonst Reifen oder andere Bauteile beschädigen oder es können sich gar Schrauben lösen. Halten Sie mit dem Druckreiniger also einen gewissen Abstand.
  3. Dann wählen Sie die Schaumbürste und schäumen das Motorrad damit von oben bis unten ein. Auch hier gilt: Gehen Sie behutsam vor. Bei einem Zweirad liegt vieles frei, was im Auto gut verborgen ist.
  4. Anschließend spülen Sie den Reinigungsschaum mit klarem Wasser und wieder mit gebührendem Abstand ab. Nun sollte Ihr Motorrad vom groben Dreck befreit sein und Sie können richtig loslegen.

Die Feinarbeit - so reinigen Sie richtig

  1. Nun schieben Sie Ihr Motorrad ruhig aus der Kabine, aber nicht in die pralle Sonne, denn dort können durch Reinigungsmittel Lackschäden entstehen.
  2. Nehmen Sie einen Schwamm zur Hand und verdünnen Sie in einem Eimer Wasser mit ein wenig Motorradshampoo. Wischen Sie dann die ganze Maschine noch mal ab. Dann wischen Sie mit klarem Wasser nach.
  3. Nun ist Ihr Motorrad noch nass. Darum nehmen Sie ein weiches Tuch und trocknen es ab. Wichtig: Trocknen Sie wirklich alle Stellen ab, an die Sie heran kommen, damit weder Rost noch andere Schäden entstehen. Gegen Rost gehen Sie außerdem vor, indem Sie nach dem Trocknen alles, was aus Metall ist, mit Sprühöl behandeln.
  4. Jetzt ist die Maschine richtig sauber, aber sie glänzt noch nicht. Darum nehmen Sie nun Polierwachs und ein weiches Tuch und massieren das Wachs auf alle Alu- oder Chromteile mit kreisenden Bewegungen ein.
  5. Nun bleiben noch die Armaturen und die Lederteile. Erstere können Sie mit einem Cockpitspray behandeln. Dieses wird für gewöhnlich aufgesprüht und dann mit einem trockenen Tuch nach einer Einwirkzeit entfernt.
  6. Wenn der Sitz aus Leder ist, reiben Sie ihn mit Lederfett ein. Auch dieses wird nach einer Einwirkzeit wieder entfernt. Bei Sitzen aus Kunststoff tut es eine Kunststoffpflege, die meist genauso angewendet wird.

Wenn der Sitz ebenfalls glänzt, sind Sie mit der Wäsche fertig. Sie sollten etwa eine bis zwei Stunden dafür einkalkulieren - dafür sieht Ihre Maschine nach dem Putzen aber auch aus wie neu.

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