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Motorgehäuse reparieren

Wenn Sie ein Motorgehäuse reparieren wollen, kommt es natürlich darauf an, um was für eine Art von Aluminium es sich dabei handelt. Hiervon ist abhängig, mit welchem Lot gearbeitet werden muss.

Ein Motorgehäuse kann repariert werden
Ein Motorgehäuse kann repariert werden

Was Sie benötigen:

  • Aluminium-Lot
  • Schweißausrüstung
  • Drahtbürste

Da es sich bei einem Motorgehäuse um ein massives Bauteil handelt, sollte die Reparatur mittels einer Schweißausrüstung vorgenommen werden, da das Teil stark erhitzt werden muss. Wenn Sie bei einem Motorgehäuse also einen Riss reparieren wollen, muss hier schon professionell gearbeitet werden.

Ein Motorgehäuse reparieren - die Vorbereitungen

  • Sie sollten im Vorfeld, bevor Sie das Motorgehäuse reparieren, bereits genau untersuchen, ob es sich bei dem Riss nur um einen oberflächlichen Riss handelt oder dieser durchgängig ist. Bei einem durchgängigen Riss sollte eine Reparatur nicht mehr durchgeführt werden, da der Erfolg hierbei nicht garantiert werden kann. Auch von der Reparatur eines breiten Risses ist abzuraten.
  • Natürlich muss der Motor vor der Bearbeitung ausgebaut werden. Da es sich hierbei um eine etwas aufwendige Arbeit handelt, sollten Sie den wirtschaftlichen Nutzen vorher gut überlegen.

So reparieren Sie einen Riss im Motorgehäuse

  1. Um das richtige Lot zum Reparieren zu verwenden, muss, wie bereits beschrieben, zuerst festgestellt werden, um welches Aluminium es sich handelt. Danach ist die Vorgehensweise allerdings ziemlich ähnlich.
  2. Da sich auf Aluminium eine Oxidschicht befindet, die eine mindestens doppelt so hohe Schmelztemperatur aufweist als das eigentliche Aluminium, muss diese vor dem Lötvorgang mit einer Drahtbürste an der betroffenen Stelle komplett entfernt werden. Auch Fett und Schmutz darf dem Aluminium nicht mehr anhaften.
  3. Um einen Erfolg zu garantieren, muss das Motorgehäuse auf die Temperatur des Lötmaterials erhitzt werden.
  4. Danach sollten Sie etwas geschmolzenes Lot in den Riss einbürsten.
  5. Ist dies von Erfolg gekrönt, können Sie nun das restliche Lot in den Riss einbringen.
  6. Wenn das Motorgehäuse abgekühlt ist, entfernen Sie mit einer Drahtbürste, das sich auf dem Aluminium gebildete Flussmittel.
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