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Motivationsschreiben für den Freiwilligendienst gelingt so

Mit einem Motivationsschreiben setzen Sie Ihre fachliche Eignung für eine Stelle, bspw. im Rahmen des Freiwilligendienstes, in ein eindeutiges Verhältnis zu Ihrer Persönlichkeit und Ihren Werten. Dabei ist die Kunst, einerseits nicht zu untertreiben und andererseits, Ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen.

Ein Freiwilligendienst erfordert hohe Motivation.
Ein Freiwilligendienst erfordert hohe Motivation.

Finden Sie Ihre Motivation für einen Freiwilligendienst heraus

Bevor Sie sich für einen Freiwilligendienst bewerben, überlegen Sie, welchen guten Grund Sie für sich selbst darin sehen, eine solche Tätigkeit aufzunehmen. Lassen Sie sich dabei nicht von dem Gedanken leiten, dass sich diese Arbeit später in Ihrem Lebenslauf gut machen würde. Hier einige Anregungen dazu.

  1. Stellen Sie zunächst fest, wie ausführlich Ihre aktuellen Kenntnisse über den Freiwilligendienst sind. Informieren Sie sich gegebenenfalls noch einmal über die verschiedenen Möglichkeiten der gemeinnützigen Arbeit.
  2. Nutzen Sie Ihre Informationen nun dazu, sich für einen Verein oder eine Institution zu entscheiden, bei der Sie sich bewerben möchten. Vergleichen Sie im Internet die Philosophien der unterschiedlichen Anbieter und suchen Sie nach Gemeinsamkeiten mit Ihrer Lebenseinstellung. Welche Punkte sprechen Sie spontan an? Machen Sie sich Notizen.
  3. Wenn Sie grundlegende Übereinstimmungen mit den Werten einer Einrichtung gefunden haben, überlegen Sie, wozu Ihnen der Freiweilligendienst verhelfen soll. Möchten Sie erste Erfahrungen in einem Beruf sammeln, den Sie später vielleicht ergreifen möchten? Oder möchten Sie insgesamt Ihrem Leben eine neue Ausrichtung geben und wollen dafür Impulse sammeln? Oder ist vordergründig das uneigennützige Engagement für das Gemeinwohl Ihr Motiv?

Das Motivationsschreiben formulieren

Das Motivationsschreiben für den Freiwilligendienst stellt in erster Linie heraus, welche Ihrer Werte Sie dazu veranlassen, eine gemeinnützige Arbeit zu leisten, für die Ihnen, je nach Dauer Ihres Einsatzes, eine Versicherung, Taschengeld, Verpflegung und Unterkunft zustehen.

  1. Beginnen Sie Ihr Motivationsschreiben mit einem interessant formulierten Satz, der bereits eine erste überzeugende Aussage zu Ihrem Motiv enthält. Nehmen Sie sich Zeit, diesen Einstieg so zu gestalten, dass er Wirkung zeigt. Lesen Sie ihn Freunden vor und lassen sich Feedback geben. Der erste Satz entscheidet meist schon über das Interesse des Adressaten, weiterzulesen.
  2. Verzichten Sie auch beim folgenden Teil Ihres Schreibens auf Floskeln, die allzu gebräuchlich sind. Nutzen Sie Ihre eigene Sprache als Teil Ihrer Persönlichkeit. Stellen Sie in klaren Sätzen den Bezug zwischen den Stationen Ihres Lebenslaufs zu der von Ihnen angestrebten Tätigkeit dar. Heben Sie dabei, ohne sich formal und inhaltlich zu wiederholen, Ihre Werte und persönliche Einstellung hervor.
  3. Da Sie im Grunde mit diesem Schreiben eine Art Werbung in eigener Sache betreiben, können Sie mit gestalterischen Möglichkeiten das markieren, was Ihnen besonders wichtig erscheint, bspw. durch das Verwenden von Kursivschrift oder einer anderen Farbe.
  4. Schreiben Sie insgesamt nicht mehr als eine Seite und drücken am Ende Ihre Vorfreude über eine Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen aus. Vermeiden Sie auch hier übliche Floskeln. Lassen Sie nach Ihrer eigenen Prüfung auf Form und Inhalt mindestens eine weitere Person Ihren Text lesen.
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